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Deutscher Kletterer in Vorarlberg verunglückt

Bregenz - Bei der Besteigung des höchsten Berges Vorarlbergs ist am Samstag ein Deutscher bei einem Absturz schwer verletzt worden.

Der 62-jährige Mann aus Friedrichshafen am Bodensee hatte auf die so genannte Zwischensicherung verzichtet und rutschte im Wiesbadner Grätle in Partenen im Montafon 60 Meter über schneebedecktes bzw. felsiges Gelände ab.

Zusammen mit einem 55 und einem 60 Jahre alten Kollegen wollte der Bergsteiger auf den Piz Buin. Angeseilt stiegen sie über den Vermuntgletscher zum Einstieg vom Wiesbadner Grätle auf. Der 62-jährige Mann machte im Wiesbadner Grätle machte nach ca. 30 Metern Stand, um seine Tourenpartner nachzusichern. Anschließend stieg er wieder voraus und wurde vom 60 Jahre alten Mann gesichert. Dieser konnte ihn nach seinem Sturz in die 43 Grad steile Bergflanke schlussendlich halten.

Der Verletzte, der mit einer Handverletzungen und Armfraktur relativ glimpflich davonkam, musste mit einem 20 Meter langen Tau vom Hubschrauber „C8“ geborgen werden.

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