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Deutsche Skifahrerin hing über 40 Grad steiler Rinne in Tirol fest

Eine deutsche Skifahrerin ist am Freitagnachmittag fast eine Stunde lang über einer 40 Grad steilen Rinne im freien Gelände in Tirol festgehangen. Nachdem sie eine Nassschneelawine ausgelöst hatte, konnte sie weder vor noch zurück und musste von den Rettungskräften durch händisches Abtragen des abgleitenden Schnees geborgen werden.

Die 31-jährige Frau hatte gegen 15.30 Uhr alleine und ohne Ortskenntnisse die gesicherte Skipiste in Ischgl verlassen. Sie fuhr laut Polizei über ein steiles Waldstück talwärts und gelangte in immer steiler werdendes felsdurchsetztes Gelände. Als die Frau in eine mehr als 40 Grad steile Rinne einfuhr, löste sich unter ihr eine Nassschneelawine. Sie konnte sich noch festhalten und wurde deshalb nicht mitgerissen.

In der Folge konnte die Deutsche weder vor noch zurück. Die Hilfeschreie der Frau wurden erst rund eine halbe Stunde später von Skifahrern auf der weiter unten verlaufenden Piste gehört. Die verständigten Rettungskräfte konnten die Frau finden. Da sie unmittelbar vor dem Absturz stand, musste sie sofort aus der Rinne geborgen werden. Zudem drohte noch Schnee oberhalb der Frau abzugleiten, wodurch sie den Halt verloren hätte. Unter händischem Abtragen des abgleitenden Schnees konnte sich der Pistenretter seitlich zur Deutschen vorarbeiten und sichern. Schließlich wurde sie mit dem Tau des Notarzthubschraubers geborgen.

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