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Deutliche Impulse für Infrastrukturen

Die Landesregierung hat kürzlich die erste Verteilung von Strukturförderungen in diesem Jahr beschlossen, gibt Landeshauptmann Herbert Sausgruber bekannt.

21 Projekte erhalten Strukturfördermittel im Gesamtausmaß von 952.000 Euro. “Insbesondere für kleine und finanzschwache Gemeinden sind diese Förderungen zum Aufbau beziehungsweise zur Verbesserung ihrer örtlichen Infrastruktur unverzichtbar”, so Sausgruber.

“Die Bemühungen des Landes, gemeinsam mit dem Vorarlberger Gemeindeverband über den Strukturfonds finanzschwachen Gemeinden zu unterstützen, laufen sehr erfolgreich”, sagte Sausgruber. Vom Land unterstützt wird beispielsweise die Errichtung von Gehsteigen an Landesstraßen, die Adaptierung von Schulen und Gemeindebauten, die Errichtung von Spiel- und Sportplätzen oder die Anschaffung von Löschfahrzeugen für die örtlichen Feuerwehren.

Bisher erhielten mehr als 530 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro eine Förderungszusage. Die Summe der zugesagten Strukturmittel beläuft sich auf 18,5 Millionen Euro. “Diese Zahlen unterstreichen die Effizienz unseres Strukturfonds als Förderinstrument”, betont der Landeshauptmann, “Dabei wird aber nicht nur in die Gemeindeinfrastruktur sinnvoll investiert, auch für das heimische Gewerbe und die Bauwirtschaft sind diese Aufträge von großer Bedeutung.”

Seit 1997

Der Strukturfonds wurde von Landeshauptmann Sausgruber mit dem Gemeindeverband 1997 initiiert, um finanzschwachen und strukturbedürftigen Gemeinden zu helfen. Gemeinden bis 1.300 Einwohner erhalten generell 20 Prozent der Projektkosten, Kommunen bis 3.000 Einwohner 15 Prozent, Gemeinden bis 5.000 Einwohner zehn Prozent Förderung. Je Projekt ist die Strukturförderung mit maximal 200.000 Euro begrenzt.

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