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"Des einen Freud – des anderen Leid"

©VOL Live / Sandra Tasek
Tiere sind doch die schönsten Lebewesen neben uns Menschen – nicht umsonst werden Hunde treue Wegbegleiter oder sogar beste Freunde gerufen.  

Sie schenken vielen Leuten Kraft, unvergessliche Momente und täglich ein Lächeln auf Ihre Lippen.

Aber, Tiere sind vor allem auch hilflos! Speziell zu Weihnachten wollen Menschen Ihren Liebsten den Wunsch eines eigenen Haustiers erfüllen – doch meist beginnt mit einem schön geschmückten Weihnachtsbaum, vielen Geschenken und strahlenden Kinderaugen meist das eigentliche Tierleid.

„Speziell zu Weihnachten erleben wir regelmäßig im Vorarlberger Tierschutzheim, dass Eltern für Ihre Kinder ein Tier als Weihnachtsgeschenk mitnehmen möchten. Aber auch bei Liebespärchen ist ein Tier auch immer wieder eine originelle Geschenksidee. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass die meisten Tiere nach solch einem Spontankauf spätestens im Jänner wieder bei uns im Tierheim landen”, erzählte Jana gegenüber VOL Live.

 

 

Mit der Übernahme eines Haustieres beginnt dem neuen Familienmitglied gegenüber auch eine große Verantwortung: „Ein Tier kann selbstverständlich auch zu einer finanziellen Belastung werden, da oftmals auch der Gang zum Tierarzt berücksichtigt werden muss und das tägliche Futter inklusive Pflegeartikeln sehr kostspielig sein kann. Neben ausreichend Platz im neuen Zuhause muss natürlich auch sehr viel Zeit für das Tier eingeplant werden”, ergänzte Marco aus dem Vorarlberger Tierschutzheim.

 

Kinder, die sich ein Tier wünschen, denken nur selten an ein regelmäßiges Gassigehen, an das Reinigen von Nagergehegen oder an die Haltungsbedingungen. Eltern sollten sich deshalb klar machen, dass sie die Hauptverantwortung für die Tiere ihrer Kinder tragen. Umso besser ist es auch, wenn sie bereits vor der Anschaffung eines Heimtieres klären, ob die Tierhaltung in der Wohnung erlaubt und die Betreuung während des Urlaubs gewährleistet ist oder ob möglicherweise sogar eine Allergie gegen Tierhaare existiert.

 

„Natürlich ist das Verschenken eines Tieres zu Weihnachten nicht verboten. Wenn sich alle in der Familie bereits länger mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben und der Beschenkte auch weiß, was er bekommen wird und auch damit einverstanden ist, kann ein Haustier natürlich für alle eine große Bereicherung sein”, fügte Jana vom Vorarlberger Tierschutzheim abschließend hinzu.

 

Im Zweifelsfalle sollte man zunächst jedoch besser Ratgeberliteratur über artgerechte Tierhaltung verschenken und anstelle eines Heimtieres lieber einen Geschenkgutschein aus dem Zoofachgeschäft oder sogar eines Zoobesuchs unter den Tannenbaum legen.

Text: VOL Live/Sandra Tasek

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