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Der Winter hält nun doch noch Einzug ins Ländle

Jana aus Rankweil (rechts) lieferte sich mit Melanie aus Feldkirch eine erste zaghafte Schneeballschlacht auf der Bieler Höhe.
Jana aus Rankweil (rechts) lieferte sich mit Melanie aus Feldkirch eine erste zaghafte Schneeballschlacht auf der Bieler Höhe. ©VOL.at/Bernd Hofmeister
Lech - Eine niederschlagsreiche Woche steht bevor. Die Liftbetreiber können aufatmen.

Keinen einzigen Tropfen Regen im November. Das hat es in Vorarlberg überhaupt noch nie gegeben. Doch die Trockenzeit ist nun vorbei. Schon am Wochenende gab es die ersten leichten Niederschläge im Ländle. Das Skigebiet Lech/Zürs am Arlberg weist auf seiner Homepage sogar fünf Zentimeter Neuschnee aus. Die Skigebiete wurden nun also auch von Wettergott Petrus angezuckert. Die Liftbetreiber werden in Anbetracht der Wetterprognosen für diese Woche ein Kreuz machen und erst einmal aufatmen. Denn es gibt Niederschlag die ganze Woche durch. „Es wird sehr unbeständig werden, aber mit großer Wahrscheinlichkeit wird es jeden Tag Niederschlag geben“, sagt Arnold Tschofen vom Wetterdienst in Bregenz. Er führt weiter aus: „Es wird auch gerade zu Wochenbeginn ein ordentlicher Wind wehen.“

Erste Schneeflocken im Tal

Einer massiven Kaltfront ist es zu verdanken, dass auch im Rheintal die ersten Schneeflocken durch die Lüfte wirbeln werden. „Am Dienstag wird es noch bei Schneeregen im Rheintal bleiben. Die Schneefallgrenze liegt etwa bei 600 Metern. Kommendes Wochenende dürfte der erste Schnee mit großer Wahrscheinlichkeit auch im Tal fallen“, sagt Tschofen. Die Tageshöchstwerte werden nicht mehr an die Zehn-Grad-Marke herankommen. Zusätzlich zu den Niederschlägen werden auch die Schneekanonen den Skisaison-Start möglich machen. Die Temperaturen dafür sind jedenfalls gegeben.

Ab Dienstag auf Hochtouren

Die Zeit drängt, stehen doch die Ski-Openings vor der Tür. Lech beispielsweise hatte das Saison-Opening vergangenes Wochenende, musste aber das Ski-Opening verschieben. Am Donnerstag soll es nun nachgeholt werden. „Unsere Schneekanonen werden ab Dienstag auf Hochtouren laufen, damit wir für das Ski-Opening am Donnerstag gerüstet sind“, sagt Michael Manhart, Chef der Skilifte in Lech. Den vorübergehenden Wärmeeinbruch am Donnerstag – die Schneefallgrenze steigt dann auf 1600 Meter an – macht ihm keine Sorgen. „Das macht uns aber nichts aus, der untere Teil des Schlegelkopfs ist bereits gut beschneit“, sagt Manhart weiter.

(VN)

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