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Der Weg zur nachhaltigen E-Mobilität

Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiger Aspekt der  BMW-Unternehmensstrategie und spielt eine Schlüsselrolle beim Ausbau der Elektromobilität.
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Autofahren soll nachhaltiger werden, allerdings befinden sich die weltweiten Automobilmärkte dabei noch in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien. BMW Austria setzt deshalb bisher noch auf die „Power of Choice“-Strategie, investiert aber gleichzeitig immer mehr in die Entwicklung effizienter E-Modelle, sagt Christian Morawa, CEO von BMW Austria.

Nachhaltige E-Mobilität ist in aller Munde: Wie sieht der derzeitige Entwicklungsstand bei BMW Austria aus?

Wir bieten unseren Kund(inn)en bis auf weiteres alle Antriebsformen an – Diesel, Benziner, Hybrid und vollelektrisch. Mit dieser Strategie sind wir bisher gut gefahren: BMW ist seit 2017 Weltmarktführer bei Plug-in-Hybrid-Autos und in Österreich ist sogar jeder dritte verkaufte Plug-in-Hybrid ein Fahrzeug der BMW Group. In Kürze bringen wir zwei absolute Innovationsträger im Bereich E-Mobilität auf den Markt: den BMW i4 und den BMW iX. Bis 2023 werden wir dann 25 elektrifizierte Modelle anbieten, 13 davon sogar vollelektrisch.

Wie schlagen sich die BMW-Elektroautos im Vergleich zu Fahrzeugen mit anderen Antriebsmodellen?

Elektroautos sind markenunabhängig noch nicht für alle eine Alternative, aber es werden immer mehr. Bereits 2013 haben wir mit dem BMW i3 eines der reinrassigsten Elektrofahrzeuge vorgestellt und heute bieten wir eine umfangreiche Palette in unterschiedlichen Segmenten an. Inzwischen wissen wir, dass diese Autos – inklusive der Batterie – genauso haltbar sind wie konventionelle Fahrzeuge. Für E-Autos spricht natürlich auch der signifikante Betriebskostenvorteil gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

Wie wird nachhaltige E-Mobilität bei BMW Austria definiert?

Wir verstehen unter Elektromobilität mehr als nur Autos ohne Auspuff. Daher legen wir größten Wert darauf, dass bei Rohstoffbeschaffung, Lieferkette, Produktion, Nutzungsphase und Recycling der Batterie die Gesamt-CO2-Bilanz deutlich besser ist als die von Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb. Wir verzichten auch auf seltene Erden und haben nur Kobalt und Lithium aus industriellem, zertifizierten Abbau im Einsatz. Denn wir haben ein klares Ziel: Das „grünste“ E-Auto der Welt wird ein BMW sein.

Welche Innovationen werden zukünftig nötig sein, um die E-Mobilität voranzutreiben?

 Es wird weitere Fortschritte bei der Effizienz der Antriebe benötigen – daran arbeiten wir seit vielen Jahren und das Thema wird auch künftig auf unserer Agenda ganz oben stehen. Denn Nachhaltigkeit ist die neue gemeinsame Sprache, die uns weltweit verbindet. Wir werden Batteriezellen mit noch höherer Energiedichte sehen und die Ladeleistung wird weiter steigen. Last but not least ist aber vor allem der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ein entscheidender Erfolgsfaktor für die E-Mobilität von morgen.

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