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"Der Wald im Gespräch"

So lautet heuer das Motto der bereits traditionellen Woche des Waldes (13. - 17. Juni 2005). Ein fester Programmpunkt sind wieder die von Forstleuten geführten Lehrwanderungen mit Schulklassen.

„Es ist wichtig, die Hausordnung des Lebensraumes Wald zu kennen und einzuhalten“, sagte Landesrat Erich Schwärzler heute, Mittwoch, in Wolfurt. Zentrale Bedeutung kommt in Vorarlberg der Schutzfunktion des Waldes zu. LR Schwärzler: „Der Wald ist die Lebensversicherung für die Wohnbevölkerung in den Berggebieten.“ Darüber hinaus ist der Wald ein wichtiger Arbeitsplatz und Wirtschaftsfaktor.

3.500 Vorarlberger verdienen ihren Lebensunterhalt in der Forst- und Holzwirtschaft. Da wesentlich mehr Holz nachwächst als genutzt wird, ist es als Baustoff und Energieträger in reichlichen Mengen und bester Qualität leicht verfügbar – ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit. Im Jahr 2004 betrug der Gesamteinschlag ca 345.000 Festmeter. Er war damit um rund 27 Prozent über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre, aber bei entsprechenden Holzpreisen wäre es möglich, weitere 150.000 Erntefestmeter nachhaltig zu nutzen, so Forstdirektor Siegfried Tschann.

Andererseits müssen bei der Nutzung des sensiblen Ökosystems Wald auch Grenzen eingehalten werden. Deshalb wird in der landesweiten Aufklärungskampagne „Respektiere deine Grenzen“ bei Einheimischen und Gästen für einen respektvollen Umgang mit der Natur geworben. Das Motto „Wald im Gespräch“ verstehen Schwärzler und Tschann als Signal für Bewusstseinsbildung und Information.

Es gehe darum in der Bevölkerung, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, das Wissen über das grüne Herz Vorarlbergs zu vertiefen. 105 Schulklassen, insgesamt 2.070 Schülerinnen und Schüler der 4. Schulstufe, nützen in der Woche des Waldes die Möglichkeit, bei den halbtägigen Lehrwanderungen den Wald und seine Funktionen spielerisch zu erfahren.

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