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Der Vorhang fällt noch lange nicht!

Die "Silberfäden" in Aktion
Die "Silberfäden" in Aktion ©Pezold
Die Seniorentheatergruppe „Silberfäden“ aus Nenzing hat am Mittwochnachmittag im Theresienheim ihre silbernen Fäden gesponnen.
Man ist nie zu alt - für nichts!

Lustenau. In ihrem vierten Stück: „Was am Ende übrig bleibt“, gaben die Schauspieler eine phantastische Vorstellung.

Seemann, lass das Träumen
Umrahmt von Musik, die nicht nur die Akteure, sondern auch deren Publikum in Erinnerungen schwelgen ließen, gab es einen Querschnitt durch ein ganz normales Leben. Jede Szene hätte aus dem Alltag eines Jeden gegriffen sein können. Es wurde getanzt, gelacht, geweint, vergessen, erkrankt und beerdigt. Ganz so, wie im normalen Leben. Die Zuschauer lebten so intensiv mit, als wenn sie in dem Stück ihr eigenes Schicksal erkennen würden. Mit lustigen Zwischenrufen aus dem Publikum und Sketches, die das pure Dasein widerspiegelten, wurde der Nachmittag für alle zu einem Erlebnis.

Ein wahres Kunstwerk
Regisseur Wolfgang Purtscher bot mit seinen Akteuren ein Kunstwerk an lebensnaher Darstellung. Die Schauspieler, der Älteste zählt stolze 94 Lenze, sprachen dem Publikum aus der Seele und trugen viel dazu bei, das Thema Demenz, das noch viel zu oft im Abseits des Tabus steht, in die Öffentlichkeit zu tragen. Und so war es am Publikum, das sehr zahlreich erschienen war, aus diesem Nachmittag das Beste mitzunehmen – vor allem die Erkenntnis: „Es ist noch lange nicht Schluss!“

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