Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Der Trick mit dem Salz – warum Schweizer die achtfache Menge Fleisch einführen dürfen

Innungsmeister Gerold Hosp: „Gewürzt dürfen Schweizer größere Fleischmengen einführen.“
Innungsmeister Gerold Hosp: „Gewürzt dürfen Schweizer größere Fleischmengen einführen.“ ©VOL.AT/Bernd Hofmeister
Schwarzach - Schweizer Behörden arbeiten bekanntermaßen sehr gründlich – meistens zumindest. So regelt der Zolltarif „Tares" bis ins Detail, was Schweizer zollfrei in ihre Heimat einführen dürfen. Bei Frischfleisch sind 500 Gramm pro Kopf erlaubt. Bei gesalzenem, geräuchertem oder getrocknetem Fleisch liegt der Grenzwert bei 3,5 Kilogramm - gedacht war damit Speck und ähnliches. Ein findiger Deutscher Metzger hat allerdings ein Schlupfloch in den Zollvorschriften gefunden.

So gibt es nirgendwo einen Hinweis auf einen bestimmten Salzanteil. Und seither floriert der Verkauf von mariniertem und gewürztem Fleisch – und das längst nicht nur an der Deutsch-Schweizer Grenze.

Schweizer kaufen gewürztes Fleisch

„Wenn das Fleisch bearbeitet ist, steigt die zollfreie Menge”, bestätigt Gerold Hosp, Innungsmeister der heimischen Metzger im VN-Gespräch. Speziell Betriebe in Grenznähe würden davon profitieren. Einer davon ist die Metzgerei Schöch in Feldkirch-Nofels. „Wir sind praktisch täglich damit konfrontiert”, so Firmenchef Dietmar Schöch zu den VN. Zehn bis 15 Prozent der Schweizer Kunden würden diese Möglichkeit nützen, so der Metzgermeister weiter. Völlig legal – schon eine Prise Salz reicht, um bis zu 3,5 Kilogramm Fleisch über die Grenze zu führen.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Der Trick mit dem Salz – warum Schweizer die achtfache Menge Fleisch einführen dürfen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen