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„Der Tag der Toten“ inmitten der Montfortstadt

Der zweite Lauf durch Feldkirch fand großen Anklang.
Der zweite Lauf durch Feldkirch fand großen Anklang. ©Emir T. Uysal
Zweiter „Día de los Muertos Nightwalk“ der Jungen Kirche Vorarlberg und der Bunt-Bar.
2. Día de los Muertos Nightwalk

FELDKIRCH Manchmal verschwindet eine Erinnerung in der dunklen Nacht. Sie biegt um eine Ecke und wartet, heimlich und leise schmunzelnd, bis wir ihr nachgehen und hinter der Ecke ein buntes Lichtermeer und lauter tanzende Gestalten finden. Wo die einen nur einen Halloween-Brauch sehen, muss zweimal hingeschaut werden. Denn der Tag der Toten wird beispielsweise in Mexiko ganz anders gefeiert, weiß das Veranstaltungsteam des zweiten „Día de los Muertos“-Nightwalk rund um Johnny Lampert. Nach der erfolgreichen Premiere letztes Jahr, wünschten die Teilnehmer eine Fortsetzung.

Friedlicher Nachtlauf
Denn auch den dunkelsten und traurigsten Erinnerungen können wir mit Freude begegnen, sie an der Hand nehmen und lieblich Frieden schließen. Die Junge Kirche Vorarlberg hatte sich für den diesjährigen Nightwalk vier Stationen ausgedacht, die sich mit dem Erinnern beschäftigten, mit dem Hoffen und dem Anstoßen auf das Leben und der Versöhnung mit dem Tod. „Das Sterben ist nicht untrennbar an die Traurigkeit gebunden“, erklären die Veranstalter. „Es ist immer da und kann deshalb auch als ein ruhiger Begleiter der Zeit wahrgenommen werden. Weil wir ja eh immer sterben, jeden Tag ein bisschen.“ Vor der Johanniterkirche startete der Nachtlauf mit der Streetband „Yoliztli“ mit Vicky Gonzalez ganz im mexikanischen Stil. Zereomienmeisterin Lisa Suitner führte die zahlreichen Gäste – einige geschminkt im passenden Muertos-Look – durch die Gassen der Montfortstadt. Eingedeckt im Lichtermeer der Kerzen wurde nicht leise, aber auch nicht laut an Verstorbene gedacht. Anschließend wurde in der dekorierten Bunt-Bar ausgiebig gefeiert. „Unser Ziel war es jungen Menschen einen anderen Zugang zu Religion ermöglichen“, erklärt Lampert. ETU

 

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