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Der Sommer kommt standesgemäß

Die - relative - Abkühlung war nur ein kurzes Zwischenspiel. Am Samstag, 21.11 Uhr (Sommerbeginn) dann geht es damit weiter, was uns schon länger erfreute: Hochsommer!

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Gute Nachrichten für die vielen Festveranstalter, denen in diesen Tagen die Wettersorgen abgenommen werden und auch die Landwirtschaft ist mit dem derzeitigen Wetterverlauf, der zwischendurch immer wieder für den nötigen Niederschlag sorgt, insgesamt recht zufrieden.


Bodensee „zu tief“

Deutlich „im Minus“ ist hingegen der Bodenseepegel, der sich schon das ganze Jahr unter dem Niveau des Vorjahrs bewegt und mit etwa 360 cm rund einen halben Meter tiefer als zum Sommeranfang 2002

Das ist nicht verwunderlich, waren doch die Schneemengen des vergangenen Winters deutlich hinter Durchschnittswerten zurückgeblieben und zudem auch der Niederschlag in den vergangenen Monaten geringer ausgefallen, als im langjährigen Durchschnitt.


Tropentage

Bei der ZAMG-Wetterdienststelle Bregenz wurden heuer bereits einige Wetterrekorde verzeichnet, etwa den frühesten Tropentag (ein Tag mit Höchstwert über 30 Grad) schon Anfang Mai. Insgesamt wurden im Frühjahr in Feldkirch vier und in Bregenz zwei Tropentage registriert, wie Günter Scheibenreif aus den Wetterstatistiken herausliest.

Noch herausragender ist die bisherige Durchschnittstemperatur im Juni. Sie liegt mit 22,4 Grad fast sechs Grad (!) über dem langjährigen Mittelwert von 16,6 Grad und „die mittelfristigen Prognosen lassen erwarten, dass sich daran nichts Grundsätzliches mehr ändert“, so Scheibenreif. Selbst wenn die vier, fünf Tage ab Wochenmitte ausgesprochen kühl ausfallen sollten, wird der Juni als einer der heißesten in die Wetterchronik eingehen.

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