Der Schwefel hat neuen Zuwachs

Investition in die Zukunft am Schwefel: Gösslerdruck hat eine leistungsstärkere Druckmaschine im Schwefel installiert, um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben.
Investition in die Zukunft am Schwefel: Gösslerdruck hat eine leistungsstärkere Druckmaschine im Schwefel installiert, um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben. ©Bettina Maier

Die Vorarlberger Druckerei Gössler zieht es an den Dornbirner Standort “Schwefel”.

Dornbirn. Auf dem Gelände am Dornbirner Schwefel 102 verändert sich einiges. In der vorderen rund 1000 m2 großen Halle bei O.K. Glasbau zieht seit Anfang 2011 die Firma Gösslerdruck ein. Vor 15 Jahren begann bei Gösslerdruck alles mit einem Einmann-Druckereibetrieb in Lustenau. Es folgte vor rund fünf Jahren mit dem Kauf von Offset-Druck in Bezau die Vergrößerung zu einem Druckereiunternehmen mit circa 25 Mitarbeitern. Jetzt will sich die Druckerei mit den neuen Betriebsflächen im Schwefel in Zukunft verdoppeln.

Aufgabengebiet erweitert
“Die Platz-Kapazitäten waren in Bezau ausgereizt. Im Schwefel, zentral im Rheintal, haben wir sehr gute Anbindungen zu unseren Kunden in die Schweiz, Zulieferer und Speditionen. Das ist sicherlich ein großer Vorteil”, blickt Geschäftsführer und Inhaber Bernhard Gössler in die Zukunft. “Nach eingehenden Statikprüfungen, haben wir grünes Licht bekommen, dass die Produktionshalle unseren Ansprüchen gerecht wird.” Zum neuen Standort im Schwefel wird auch das Aufgabengebiet des Druckereibetriebes erweitert. Mit einer neuen Druckmaschine, die gebraucht für den neuen Standort gekauft wurde, schafft die Firma zukünftig den vierfachen Ausstoß des Standortes Bezau.

“Nur wenn wir die Aufträge rationell produzieren, kommen wir mit den Preisen zurecht. Man hat immer im Auge, dass viele Druckereien in den letzten zehn Jahren zugemacht haben”, rechnet Gössler vor. Der Standort in Bezau soll aber unberührt die Zentrale des Unternehmens bleiben. Noch wird ausgepackt und die Produktion läuft mit wenigen Mitarbeitern provisorisch, doch Anfang April soll alles fertig sein. Die neuen Büroräume der Administration sind derzeit noch eine leere Halle. Wenn der Vollbetrieb läuft, will Bernhard Gössler im Schwefel zusätzliche Arbeitsplätze für insgesamt 20 Mitarbeiter schaffen.

Text: Bettina Maier

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