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Der ORF startete seine Reform

Schwarzach - Tag eins des ORF neu brachte wenig Überraschungen, aber viele Neuerungen. Zum TV-Programm auf VOL

Alles neu macht heuer der April – zumindest, was das heimische öffentlich-rechtliche TV angeht. Mit zahlreichen neuen und adaptierten Sendungen startete der ORF gestern in die große Programmreform, mit der man die zu den Privatsendern ausgewichenen Seher wieder zurück Richtung Küniglberg holen will.

Prägnanter Look

Viele Überraschungen gab es dank der bereits im Vorfeld stark forcierten Informations- bzw. PR-Politik des ORF nicht. Und doch präsentierte sich der neue Look des ORF als prägnanter: In den News-Formaten deutlich an internationale Nachrichtensender wie CNN oder BBC erinnernd, bei den neuen Magazinen wie “ Konkret: Das Servicemagazin“ oder “ Wie bitte?“ serviceorientiert und in juvenil-frischer Aufmachung.

Die “ VN“ haben die wichtigsten Sendungen des neuen ORF für Sie gesehen und bewertet.

KOMMENTAR: Zu guter Letzt
von LAURA SCHMIDT
laura.schmidt@vn.vol.at

Was haben sie doch alle um die Wette gegrinst: Den Moderatoren der neuen ORF-Formate war die Premierenstimmung gestern förmlich in die Gesichter gemalt.

Zu Recht einerseits. Die Reform war notwendig und wird vom ORF auch tatsächlich beherzt angegangen. Der Fall der ZiBDurchschaltung ist dabei weniger lobend, denn vielmehr aufatmend zu erwähnen – wer lässt sich heute noch gerne zum Nachrichten-Schauen zwangsverpflichten. <ß> “Nähe, Nutzen, Neuigkeiten“ stehen nach ORF-Angaben nun im Mittelpunkt der Programmgestaltung. Zugegeben – das Rad hat man mit diesem Credo nicht neu erfunden. Naja. Immerhin bekennt man sich zu guter Letzt doch noch zu den Grundsätzen, denen sich heute eigentlich jedes Medium verpflichtet fühlt.

Mitten im Achten: Wirkt antiquiert wie alte Mundl-Episoden, dabei aber um Welten weniger humorig. Die erste Folge bestach nicht eben durch Originalität.

Wie bitte?: Liefert nicht immer zufriedenstellende Antworten – Intention und Aufmachung aber sehr okay.

Heute in Österreich: Starker Vorarlbergbezug in der ersten Sendung, dafür keine wirklich aktuellen Storys.

Konkret: Das Servicemagazin: Hilfreich, konsumentenorientiert – gute Umsetzung einer tollen Idee.

Zeit im Bild: Der Fall der Durchschaltung war notwendig, die Wiedereinführung der Doppelmoderation ist sympathisch. Das neue Studio ist flott, die Videowall bringt Dynamik in die Sendung – vorsichtiger, aber durchaus gelungener Relaunch.

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