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"Der Klügere gibt nach" – dies gilt auch zu Silvester

So gut wie nie Notwehr - Bei Schlägereien lieber gehen.
So gut wie nie Notwehr - Bei Schlägereien lieber gehen. ©BilderBox
Feldkirch - Nachgeben ist zu Silvester, im Fasching und auf allen Partys klüger. Wer in Schlägereien verwickelt wird, hat meist das Nachsehen.

Alkohol, Gruppendynamik, ein Wort gibt das andere und schon geht es rund. Allwöchentlich beschäftigen derartige Situationen, bei denen Menschen verletzt werden, die Gerichte. Jeder behauptet, der andere habe angefangen. Im Strafprozess nutzt das meist wenig. Wer einen anderen verletzt, wird in aller Regel verurteilt. Notwehr verschafft Angeklagten nur selten einen Freispruch. „Gegenangriffe“ erfolgen rechtlich gesehen oft zu früh, zu spät, zu heftig oder überhaupt überflüssigerweise, weil die Situation auch durch Weggehen entschärft hätte werden können.

Hohe Kosten

Wer einen anderen, wenn auch nur durch einen harmlosen Schubser, schwer verletzt, bekommt auch finanziell Probleme. Schlecht heilende Verletzungen, Berufsunfähigkeit oder sonstige Dauerfolgen können lebenslängliche Verpflichtungen bewirken. Ob man bei einer Schlägerei oder einem Vandalenakt der Rädelsführer oder nur ein Mitläufer war, spielt keine Rolle. Somit rentiert es sich, das Weite zu suchen, wenn man merkt, dass die Stimmung kippt.

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