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"Der Glaube versetzt Berge"

Der Glaube prägt und beeinflusst bewusst und unbewusst unser Denken, Fühlen und Handeln. Glauben bedeutet, innerlich Gewissheit zu haben, frei von Zweifeln und unabhängig von Beweisen.

„Der Glaube kann definitiv Berge versetzen“, glaubt der Ludescher Forsttechniker Anton Zech. „Dieser Spruch hat sicher einen wahren Kern“ , präzisiert er. Spontan falle ihm da die viel zitierte Geschichte vom Tellerwäscher ein, der mit nicht viel mehr als einem klaren Ziel vor Augen und dem festen Glauben an die eigenen Fähigkeiten zum Millionär wurde. “ Ich denke allerdings, dass eine andere Form von Glauben noch wichtiger ist – eine positive Lebenseinstellung“ , meint er. “ Der eine oder andere Berg wird dadurch zu einem Hügel, der nicht versetzt werden muss, sondern zumeist überstiegen werden kann“ , gibt er sich zuversichtlich.

Freiheit und Solidarität

“Ein Berg, der sich dem Leben in den Weg stellt, kann ein scheinbar unlösbares Problem darstellen. Überdenkt man aber seine bisherigen Vorstellungen über den Verlauf dieses Weges und lässt diese los, dann weiß man, was gemeint ist, wenn Jesus davon spricht, dass der Glaube Berge versetzt“ , sagt Pastoralamtsleiter Walter Schmolly. “ Dabei ist das Leben voller Wunder des Glaubens: Liebende entdecken aneinander Dinge, die allen anderen verborgen bleiben. Wer sich für jemanden anderen engagiert, entdeckt die Freiheit der Solidarität“ , motiviert der neue Pastoralamtsleiter. “ Und wer sich dem Leben anvertraut, dem öffnen sich Wege, und da treten dann die Berge reihenweise zur Seite“.

 

Neue Blickrichtungen
“In meiner Arbeit erlebe ich öfter, dass der Glaube den Menschen hilft”, ist der Hospizkoordinatorin Doris Beck von der Wirksamkeit grundsätzlich überzeugt. Beck hat die Erfahrung gemacht, dass der Glaube hilft, nicht nur die Tatsachen hinzunehmen, sondern dagegen anzukämpfen. “ Ich bin der Meinung, dass der Glaube die Sichtweise verändert und uns eine neue Blickrichtung eröffnet und so denke ich, dass der Glaube Berge versetzen kann.“

Jugenderinnerung

“Ich kann mich an ein prägendes Erlebnis in meiner Kinderzeit erinnern“ , meint Tierarzt Jürgen Muther. “ Ich war so ungefähr zwölf Jahre alt, als ein Metzger aus unserer hauseigenen Metzgerei anordnete, den Flaschenzug, der im Laufe der Jahre sehr schwer zu bedienen war, zu ölen“ . Nun war aber dieser Flaschenzug im Dachboden verankert und es war unmöglich an dieses Gerät heranzukommen. “ Ich tat so, als ob ich die Arbeit erledigt hätte – und siehe da, der Fleischer lobte mich und sagte, dass der Flaschenzug jetzt viel leichter gehe. Ich finde, das ist auch ein Beweis, dass der Glaube Berge versetzt“ , lacht der Tierarzt.

 

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