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Der ganz besondere Blick

David Trucker bekommt das Rüstzeug zum professionellen Fotografen.
David Trucker bekommt das Rüstzeug zum professionellen Fotografen. ©Gerty Lang
Mit der Ausbildung zum Fotografen zeigt sich die Zukunft hinter der Linse.
Lehrberuf Fotograf

Dornbirn. Auch in Zeiten von Selfies und der hohen Auflösung von Handy-Kameras gilt: Profis am Auslöser können es besser! Fotograf ist künstlerischer Beruf, der ein gutes Auge für Motive und Bildwirkung erfordert. Viele junge Menschen entscheiden sich für eine Ausbildung zum Fotografin oder Fotografen, denn der beliebte Beruf ist abwechslungsreich, man kann seine Kreativität voll und ganz ausleben sowie eigene Ideen in Bilder umsetzen. Doch bei der Ausbildung geht es nicht nur um die Ideen der Fotografen: „Man muss auf Kundenwünsche eingehen und auch mal Dinge tun, die einem nicht zusagen. Das vergessen viele. Von daher sollte man sich vor der Ausbildung gründlich informieren, um keine Enttäuschungen zu erleben“, sagt Katharina Lampelmayer (28). David Trucker ist bereits im 4. Lehrjahr. Er hatte Glück, eine Lehrstelle beim Fotowerk Lampelmayer zu bekommen. Vor ihm eine Tomate, leuchtend rot, unverschämt glänzend mit einer leicht geknickten Rispe, die er in Szene setzen soll.

Am Anfang steht Theorie und Basiswissen

Natürlich könnte er jetzt einfach eine Kamera nehmen und wild drauf los fotografieren. Doch wer eine Ausbildung zum Fotografen anfängt wird schnell feststellen, dass es sich bei der Fotografie um viel mehr dreht: Der geschichtliche Hintergrund, die richtige Ausleuchtung der Motive, das Berechnen von optimalen Bildausschnitten sowie die unzähligen, verschiedenen Kameras und Objektive. Voraussetzung ist also eindeutig ein großes Interesse an der Fotografie an sich. Bei Frigesch Lampelmayer lernt David, dass Fotos eine eigene Handschrift tragen. Er ist jung, wild und wissbegierig. „Das perfekt gesetzte Licht, stimmige Requisiten und außergewöhnliche Perspektiven unterstreichen den Charakter jedes Motivs und bringen noch so winzige Details in den Vordergrund“, schwärmt der 18-jährige über seinen Lehrberuf.

Katharina Lampelmayer, seine Ausbildnerin, ist nicht nur die Tochter des „Foto Maestros“ Frigesch sondern ebenso passionierte Fotografin. „Menschen, die von der Fotografie begeistert sind, werden auch die Theorie der Fotografie lieben und gerne zur Berufsschule in Innsbruck/Hall gehen“, wirft sie einen verschmitzten Blick auf den Jungfotografen. „Zur Belohnung wird man direkt in das Berufsleben eingeführt, allerdings vorerst nicht direkt hinter der Kamera stehen, sondern als Assistent. Die dreieinhalbjährige Ausbildung ist nämlich kein Zuckerschlecken.“ Also schult David zuerst einmal sein Auge und lernt auch dadurch, indem er den erfahrenen Fotografen bei der Arbeit zusieht. „Am liebsten fotografiere ich Menschen. Es ist ein Spiel mit Licht und Gesichtsausdruck. Nur wenn man deutlich besser als der Durchschnitt ist, hat man heute überhaupt eine Chance.“

 

Lehrbetrieb:
Fotowerk Lampelmayer GmbH

Schwefel 39
6850 Dornbirn 

Telefon +43 5572 26 990
studio@fotowerk.cc
www.fotowerk.cc

 

Was macht den Beruf interessant?

David Trucker, 4. Lehrjahr
Mein Lieblingsfotograf ist Jean Noir. Von ihm gefällt mir der Stil. Was mir aber in der Ausbildung gefällt, ist die Vielfalt. Wer Motive ins rechte Licht setzen möchte, muss ein physikalisches Grundverständnis – vor allem im Bereich der Optik, mathematisches sowie chemisches Wissen und auch technisches Interesse mitbringen. Handwerkliches Geschick ist besonders gefragt, da oft Wände gestrichen und Requisiten auf- und abgebaut werden müssen.

Katharina Lampelmayer, Ausbildnerin
Es ist die Themenvielfalt und dessen Umsetzung. Ich konnte zahlreichen Fotoproduktionen international tätiger Kunden im Studio meines Vaters beiwohnen. Bin also beruflich einen intensiven Weg gegangen. So konnte ich auch die Ausbildung einer Berufsfotografin mit Bravour abschließen. Es ist schön, dieses Wissen, an junge, wissbegierige Menschen weiter zu geben. Es gibt nicht nur ums Fotografieren, auch die Bildbearbeitung spielt eine große Rolle.

Frigesch Lampelmayer, Chef
Fotos müssen eine eigene Handschrift tragen. Beim Betrachten sollte man erkennen, wer dahinter steckt. Hier ist Kreativität gefragt. Denn nur so entstehen Bilder aus Feingefühl und meisterlichem Handwerk. Ob für Mode, messerscharfe Produkt- und geschmacksvolle Foodaufnahmen, für Architektur oder Portraits – perfekt gesetztes Licht, stimmige Requisiten und außergewöhnliche Perspektiven unterstreichen den Charakter jedes Motivs.

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