"Denn nass werden wir sowieso!"

"Wasserball-Party" in der Mili: Kein Einsehen mit den Bregenzer Wasserballern hatte Petrus im Jubiläumsjahr und öffnete zu Turnierbeginn erst einmal seine Schleusen über der Landeshauptstadt.

Die Sportler selbst störte das wenig. „Denn nass werden wir sowieso“, verkündete einer der Spieler und sprang ins Wasser.

„Wir haben schon bei jedem Wetter gespielt. Einmal war es so kalt, dass wir sogar Glühwein ausgeschenkt haben“, sagt Arno Höller, Vize-Obmann von Pelikan Bregenz.

Mit über 100 Freiwilligen ist Höller am Wochenende im Einsatz. Die sollen mithelfen, im einzigartigen Ambiente eine richtige „Wasserball-Party“ zu veranstalten. Bisher erfolgreich, denn die ersten Anmeldungen für 2007 liegen bereits vor.

Der Run auf das Turnier wird immer größer – die Leistungsunterschiede auch. So mussten die „Dauergäste“ aus Biel (1:10 gegen Dresden) oder Eindhoven (11:0 gegen Freiburg) in der Vorrunde auch mal eine deftige Niederlage einstecken.

Hart umkämpfte Vorrunde

Besonders spannend verlief die Vorrunde in der Bregenzer Gruppe. Die Heimmannschaft startete ohne den Torschützenkönig der Schweizer Liga, Albert Cepicka, ins Turnier und setzte beim 9:1-Sieg gegen Eindhoven auch die Jugendspieler Tobias Grabher und Phillip Höller ein. Letzterer konnte sogar ein Tor erzielen.

Hart umkämpft war das zweite Spiel gegen Freiburg. Die Breisgauer standen nach der 4:7-Niederlage gegen Darmstadt bereits unter Zugzwang, wollten sie noch um die vorderen Plätze mitspielen. Die Vorarlberger waren vorwiegend mit der ersten Ganitur im Wasser und konnten sich über die Tore von ihren Ex-Internationalen Cepicka und Daniel Reichmuth freuen. Doch deren Treffer reichten nicht ganz. 4:6 stand es am Ende für Freiburg.

„Wir haben etwas unglücklich und überhastet agiert. Die Chancenauswertung war nicht optimal“, meinte Coach Jogy Mäser.

“Cepicka-Time”

Und so hieß es für sein Team gegen Darmstadt noch einmal alles geben. Die erste Hälfte gegen die Hessen gehörte dem Tierarzt aus Schlins: Fünf Mal hatte der Darmstädter Goalie in Hälfte Eins gegen Cepicka das Nachsehen. Auf der Gegenseite scheiterten die Hessen immer wieder an Kapitän Klaus Vondrak. Verdient siegte dessen Team mit 7:4.

Jeweils 4 Punkte konnten Bregenz/Dornbirn, Darmstadt und Freiburg nach der Vorrunde aufweisen. Der Gruppensieger wurde jetzt im Penalty-Schießen ermittelt. Wieder ohne Cepicka, der in tierischer Mission unterwegs war, sorgten Jörg Zimmermann, Klaus Mennel und Daniel Mucha für den Gruppensieg.

„Der Einzug unter die Top Vier ist verdient, weil wir auch im Vergleich mit den anderen zwei Teams das beste Torverhältnis hatten“, befand der Bregenzer Coach, der sich anschließend auch über die guten Leistungen seiner Jugend und Damen freuen konnte.

Ein gerechtes 5:5-Unentschieden erreichte der Bregenzer Nachwuchs gegen eine Auswahl des Leistungszentrums Tirol.

Das Familienduell im Kampf um den Finaleinzug entschied der in Diensten der Innsbrucker stehende Dornbirner Bernhard Hengl (3 Tore) gegen Papa Hannes klar für sich und steht nach einem 9:3-Erfolg sei

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