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Denkmäler der Industrie

Die goldenen Zeiten der Textilindustrie sind längst vorbei. Aus ehemaligen Spinnereien oder Webereien wurden Gewerbeparks. Sie sind neben anderen Industriedenkmälern Stationen eines geplanten Industriepfades.
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Der Niedergang der Textilindustrie brachte die Dornbirner Wirtschaft nicht ins Wanken, denn neue Branchen haben schnell die Lücken, die durch Betriebsschließungen entstanden sind, gefüllt. An die Blütezeit der Webereien, Spinnereien, Färbereien oder auch Eisengießereien erinnern in fast allen Stadtteilen ehemalige Fabriksgebäude und andere Denkmäler der Textilindustrie, die vielleicht schon bald Stationen eines Industriepfades zwischen Gütle und Forach werden. Hinter den alten Mauern, wo sich einst Spindeln drehten, Webstühle ratterten oder Eisen gegossen wurde, ist längst neues Leben eingekehrt, auch weil in Dornbirn stets Wert auf die Erhaltung und Nachnutzung alter Industriegebäude gelegt wurde.

Im Sinne der Stadt

Mit einem Lehrpfad will die Stadt an die Geschichte der Dornbirner Industrie, von den Anfängen bis zur Hochblüte, erinnern. Erstellt wurde das Konzept vom Leiter des Stadtarchivs, Werner Matt, und dem Historiker Klaus Fessler,  beide profunde Kenner der Dornbirner industriellen Vergangenheit. Die Idee ist bei Bürgermeisterin Andrea Kaufmann gut angekommen. Sie kündigt die ideelle und finanzielle Unterstützung der Stadt an: „Im Budget für 2019 sind bereits Mittel eingeplant.“ Mit der Umsetzung könnte noch dieses Jahr begonnen werden. Der doch recht enge Zeitplan hat einen handfesten Grund: Die Stadtchefin will mit dem ersten Industrielehrpfad des Landes deutlich machen, dass Dornbirn auch der richtige Ort für ein landesweites Industriemuseum wäre. Das Konzept für eine derartige Dauerausstellung trägt auch die Handschrift von Stadtarchivar Matt, der an der Erstellung maßgeblich beteiligt war. Die Standortentscheidung wird die Landesregierung zu fällen haben.

6,3 Kilometer lang

Der geplante Industrielehrpfad vom Gütle bis ins Forach ist 6,3 Kilometer lang und umfasst mehr als ein Dutzend Stationen, vom Fabriksensemble am Eingang zum Rappenloch über die historische Dampfwalze bei der Karrenseilbahn, das zweitälteste Spinnereigebäude Österreichs Juchen, die inatura, die Schmelzhüttendampfmaschine, das Arbeiterwohnhaus Kornberger bis zum Kleinkraftwerk im Forach. Vorgesehen sind sogenannte Basis­stationen mit umfangreichen Informationen.

Verbundenheit

Die jüngere Geschichte der Stadt Dornbirn wurde von der Textilindustrie geprägt, die halb Dornbirn beschäftigte und zu einem gewissen Wohlstand der Bevölkerung führte. Noch heute ist vor allem bei der älteren Generation eine emotionale Bindung zu den ehemaligen Paradebetrieben vorhanden.

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