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Den Traum vom Fliegen künstlerisch verwirklicht

Künstlerin Christine Lingg und Vernissagerednerin Margot Prax bei der Ausstellungseröffnung in der Villa Claudia.
Künstlerin Christine Lingg und Vernissagerednerin Margot Prax bei der Ausstellungseröffnung in der Villa Claudia. ©Emir T. Uysal
Christine Lingg lud zur Vernissage in die Villa Claudia.
Abseitig – jenseits des Brokats (2016)

Feldkirch. (etu) Seit Menschengedenken ist Fliegen, ist Reisen Bewegung. Eine Metapher des besiegten Stillstandes. Dem Aufsteigen, dem Über-sich-hinaus-Wachsen, dem Der-Sonne-nah-Sein steht das Fallen, das Abstürzen gegenüber. Ein ständig wiederkehrendes Oben und Unten und ein Hinten und Vorn. Christine Lingg (Mitglied der KunstVorarlberg) widmete sich im vergangenen Jahr intensiv diesem Begehren des Freiseins.
Der Brokat steht für eine Diagonale im Gewebe, also die schiefe Ebene so knapp vor dem Fallen. Das Erhabene auf der Vorderseite spiegelt sich in der Tiefe der Rückseite als ein Hin und Her bis zur vermeintlichen Katastrophe – unausweichlich.

Bilder erzählen Geschichten

„Abseitig – jenseits des Brokats“ ist die achte Einzelausstellung der Künstlerin. Bei der Vernissage in der Villa Claudia übernahm Margot Prax die Einführung. Bei ihren Bildern – in doch sehr beruhigenden Farben – entsteht Bewegung: Energien setzen sich frei, aus welchen der Traum wächst wie Phönix aus der Asche. Phönix aber flog und wurde als Albatros zum Gespött der Matrosen. So werden die hellblau-beigen Motive zu einer riesigen einheitlichen Collage und erzählen Geschichten. „Ch. Lingg verwendete hochwertige Möbelstoffe, beschäftigte sich mit ihrer Haptik und adaptierte sie in ihre Werke“, erklärt Prax. „Anstatt glänzende Brokate unberührt zu verwenden, machen gerade die ungeglätteten, heftig bearbeiteten und unperfekten Oberflächen die Handschrift von Lingg aus!“ Die immer wiederkehrenden Blätter auf den Bildern stehen als Metapher für das Fallen.

Christine Linggs Werke sind bis 13. November ausgestellt.

Video-Mitschnitte von der Eröffnung:

 
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