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Den Atem „ausgezeichnet“ geschützt

Praxisnah wurde die Übungen durchgeführt und dabei genauestens kontrolliert.
Praxisnah wurde die Übungen durchgeführt und dabei genauestens kontrolliert. ©Emir T. Uysal
Bei der Ortsfeuerwehr Röthis wurde zu den Atemschutz-Leistungsabzeichen-Bewerbe geladen.
Atemschutz-Leistungsabzeichen-Bewerbe (2019)

RÖTHIS „Der Atemschutzeinsatz stellt allgemein wohl die höchsten Anforderungen an einen Florianijünger“, meint Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter. Der Atemschutzausbildung kommt deshalb ein ganz besonderer Stellenwert zu, geht es doch dabei nicht nur um die Kenntnisse der Brandbekämpfung unter Extrembedingungen, sondern vor allem auch um die Sicherheit der Einsatzkräfte. Die Verbandsleitung hat deshalb nach intensiven Vorarbeiten die Einführung einer Atemschutz-Leistungsprüfung beschlossen. Ziel und Zweck der Atemschutz-Leistungsprüfung ist es, die bei den Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule oder bei der laufenden Ausbildung in der Feuerwehr im Bereich des Atemschutzes erworbenen Kenntnisse zu perfektionieren. Die Atemschutz-Leistungsprüfung ist als zusätzliche Atemschutzausbildung anzusehen und soll mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer, besser und vor allem unfallfrei zu erfüllen. Die Richtlinie für die Leistungsprüfung regelt die Voraussetzungen für den Erwerb des Leistungsabzeichens. Zudem soll sie eine Hilfe bei der Ausbildung sein sowie die Organisation und Durchführung der Atemschutz-Leistungsprüfung regeln. „Mit der Einführung dieser Leistungsprüfung kann ein weiterer wichtiger Schritt für die praxisbezogene Ausbildung unserer Feuerwehrmitglieder gesetzt werden“, erklärt Vetter.

Theorie und Praxis gebündelt

64 Gruppen zu je drei Teilnehmer stellten sich heuer dem ASLA (Atemschutz-Leistungsabzeichen) in Bronze, Silber und Gold. Es gilt bei diesem Bewerb einige Stationen sehr praxisnah in einer gewissen Zeit möglichst fehlerfrei zu absolvieren. Auch darum, den Umgang und Vorgang mit einem schweren Atemschutzgerät zu perfektionieren. Dabei mussten die Teilnehmer die eigenen Atemschutzgeräte richtig angelegt werden, eine Person gerettet und die Türöffnung ordnungsgemäß durchgeführt werden. In der Theorie musste auch ein Fragekatalog schriftlich beantwortet werden, dazu wurden knifflige Fragen gestellt wie etwa: „Woraus setz sich natürliche Umgebungsluft zusammen?“, „Können feste Stoffe Atemgifte sein?“, „Wo darf man Filtergeräte nicht verwenden?“ oder „Wie kann man Sauerstoffmangel erkennen“. Bewerbsleiter Martin Schanung (FW Ludesch) und Stellvertreter Hermann Moser (FW Klaus) hoben die Teilnahmebereitschaft von den Feuerwehren Dornbirn, Lustenau und Koblach heraus, die am zahlreichsten erschienen sind. ETU

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