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Dem Tod entronnen

Nach dem Felssturz vom Freitag auf die Flexenstrasse, sind die Aufräumarbeiten im Gang. [3.7.99]

Über Nacht haben sich keine weiteren Steine mehr gelöst. Sicherheitshalber wurde ein Auffangbecken errichtet, zusätzlich sollen
Sicherungsposten, rund um das 20 Meter lange Gefahrentstück, postiert
werden. Ab 07:00 Uhr sollte die Straße wieder passierbar sein.

“Ich hörte ein Grollen. Sekunden später sah ich eine dichte Rauchwolke am Tunnel”, stehen Josef Fitsch aus Bludenz die dramatischen Augenblicke von Freitag Morgen noch ins Gesicht geschrieben. Die 130 Kubikmeter Felsen donnerten gegen 8.30 Uhr durch die Decke der Steinbruchgalerie der B 198.

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Die Abbruchstelle liegt unmittelbar bei der Steinbruchgalerie, die derzeit aufwendig saniert wird. Eine Ampelregelung ist deshalb für diesen Abschnitt der Flexenstraße notwendig. “Glücklicherweise war die Ampel gerade auf rot gestellt – sonst hätte es äußerst dramatisch werden können”, war der Lecher Bürgermeister Ludwig Muxel froh, daß auch dieses Mal, wie bereits beim rund 100 Meter entfernten Felssturz im November 1997, niemand verletzt wurde.

Die Flexenstraße B 198 bleibt allerdings auch die nächste Woche wegen Sanierungsarbeiten (die bereits vor diesem Felssturz geplant waren) täglich von 22 bis 6 Uhr früh für jeden Verkehr gesperrt. Über das Lechtal oder den Bregenzerwald können Lech und Zürs allerdings problemlos erreicht werden.

Mehr dazu lesen Sie in den “VN” vom Samstag

Von Toni Meznar

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