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Delunamagma: "Jetzt geht’s erst los"

Bludesch - "Ich bin mit Ihnen einer Meinung, dass es kein gutes Signal nach außen ist, wenn wir mit der Überweisung der Mai-Gehälter in Verzug geraten sind."

“Ich bin aber guter Dinge, dass noch diese Woche ein Gesamtkonzept für Delunamagma erstellt werden kann, und dann werden selbstverständlich auch ausstehende Gehälter kein Thema mehr sein.“

Das bekräftigte heute Delunamagma-Geschäftsführer Gottfried Pfister, den wir seit Montag in Sachen überfällige Gehälter zu erreichen versucht hatten. Auf unsere Frage, wie viele Personen denn auf den Eingang der Zahlung auf ihrem Gehaltekonto warten, sprach Pfister gestern von „ca. 35 Mitarbeitern und Konsulenten, die ihr Gehalt noch nicht gekriegt haben“. Auf unsere Frage, ob das kursierende Gerücht zutrifft, dass auch Ex-Vizekanzler Gorbach sogar seit Monaten auf die Überweisung seiner Honorare warte, meinte Pfister, dass „ein Arrangement über eine Neuregelung seiner Situation ebenfalls gerade im Werden“ sei.

Was den Absprung von Delunamagma-Technikchef Vaheh Khachatouri nach nur einem halben Jahr angeht (wir berichteten gestern auch darüber), tue es ihm, Pfister, „sehr leid, dass wir Herrn Khachatouri enttäuschen mussten, indem wir seinen Zeitvorstellungen über unser gemeinsames Vorhaben nicht entsprechen konnten. Er war absolut integer, wir lassen ihn nicht gerne ziehen“, bedauerte Pfister.

Einmal mehr beteuerte der Delunamagma-Geschäftsführer auch heute, „in den nächsten Tagen“ das neue Gesamtprojekt und vor allem den so oft avisierten Investor öffentlich zu machen. So wie er es schon mehrere Male in den letzten Wochen in Aussicht gestellt hatte. Was für einen Geldgeber wird er denn aus dem Hut zaubern, einen einzelnen Player oder ein Konsortium, etwas „Bodenständiges“ oder einen Exoten? Pfister: „Es wird ein Konsortium sein, durchaus bodenständig, also mitteleuropäischer Provenienz.“ Seine Grundidee – einer Treuhandschaft für Entwickler – werde von den neuen Geldgebern „begeistert mitgetragen“, auch davon werde man sich voraussichtlich noch diese Woche überzeugen können.

Dass der Vorarlberg-Chef des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV), Peter Mayer, uns gegenüber von einem Rating im Bereich „erhöhtes Risko“ (der Delunamagma Industries GmbH) gesprochen habe, überrasche ihn nicht, sagt Pfister. „Bisher war dieses Rating sehr gut, wir kamen allen Zahlungsverpflichtungen prompt nach – in letzter Zeit hat sich unsere Liquidität aber schon verschlechtert, was mit dem neuen Investor freilich ebenfalls behoben werden wird.“

Last not least: Auch der uns gegenüber bestätigte Unterbruch der Bauarbeiten am Degerdon-Areal soll ein Ende haben, sobald mit den neuen Kapitalgebern neu durchgestartet wird. „Selbstverständlich wird dann wie geplant weitergebaut, wir verfolgen dort ja ehrgeizige Ziele“, vermittelte Pfister zumindest in diesem Telefonat keinen Eindruck einer demnächst platzenden Blase.

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