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Das Zentrum wird noch attraktiver

Die zehn wichtigsten Maßnahmen zur Ortskernentwicklung wurden definiert.

Für den Rankweiler Ortskern stehen zentrale Zukunftsfragen an: Die Umsetzung der Ringstraße als attraktive Begegnungszone ist in Vorbereitung. Gleichzeitig sind mehrere Bauvorhaben im Ortskern in der Konzeptphase bzw. in der Vorbereitungs- und Planungsphase. Aus diesem Grund wurde unter Mitwirkung der Bevölkerung ein Prozess zur Ortskernentwicklung gestartet, der jetzt kurz vor dem Abschluss steht. „Es geht nicht darum, den Ort komplett umzukrempeln. Es geht darum, Anpassungen vorzunehmen, um auch in 20 Jahren in der Marktgemeinde Rankweil gut leben zu können und Aufenthaltsqualität, öffentliche Angebote, Gastronomie, Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten und Wohnangebote für alle Altersgruppen zu haben“, so die Rankweiler Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall.

Vier Begegnungsräume

In den vergangenen Monaten fanden verschiedene Workshops statt – im vierten und letzten Workshop wurden jetzt virtuell die zehn Top-Maßnahmen vorgestellt, welche sich aus der zuvor abgefragten und verdichteten Priorisierung aller Beteiligten ergeben haben. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf vier definierte Begegnungsräume: Der Marktplatz und die Ringstraße Süd sollen zu belebten Treffpunkten für Bildung, Kultur und Veranstaltungen sowie Anziehungspunkte für die gesamte Region werden. Der Liebfrauenberg als Wahrzeichen Rankweils soll als moderner Wallfahrtsort auf spirituelle Erlebnisse ausgerichtet bleiben. Die Bahnhofstraße soll belebter und zur begrünten Flanierallee werden – eine Begegnungszone mit einem vielfältigen Angebot für Einkauf und Gastronomie wird zum Verweilen einladen. Die Ringstraße hingegen soll als junge, aktive, geschäftige und pulsierende Begegnungszone gelten. Arbeiten und Wohnen wird kreativ neu gedacht.

Transparente Kommunikation

Die politischen Fraktionen in Rankweil stehen geschlossen hinter allen Maßnahmen. „Das ist die Grundlage, um die anstehenden Großprojekte möglichst rasch ins Rollen zu bringen“, so Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall. Das Projekt sei nun keineswegs abgeschlossen, sondern nun gehe es an die Umsetzung: Zusätzlich zu einem regelmäßigen Ortskerntag und einem öffentlichen Raum als Anlauf-stelle für die Bevölkerung wird es voraussichtlich einen externen Ortskernmanager geben. „Wir brauchen eine Person, die sich auf Projektbasis um die Umsetzung, Entwicklung, Planung und Budgetierung all dieser Projekte kümmert. Selbstverständlich unterstützt durch die Abteilungen im Rathaus“, erläutert die Bürgermeisterin. „Wir werden zudem auch weiterhin eine laufende und transparente Kommunikation mit der Bevölkerung aufrechterhalten. Sobald es die Corona-Situation zulässt, wird es eine öffentliche Veranstaltung geben, bei welcher das Ergebnis der Ortskernentwicklung der Bevölkerung präsentiert wird.“ Die gesamte Präsentation des vierten Workshops sowie die Statements aus der Gemeindepolitik zu den geplanten Maßnahmen gibt es zum Nachlesen bzw. zum Nachhören unter www.rankweil.at/ortsentwicklung

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