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Das Smile4Madagaskar- Projekt

Smile4Madagaskar- Projekt startet
Smile4Madagaskar- Projekt startet ©LKH Feldkirch

“Plastische Chirurgie und Regenwaldschutz in Madagaskar” –
Ausstellung im LKH Feldkirch und LKH Bregenz

Im LKH Feldkirch und LKH Bregenz startet ab Donnerstag, 1. September die Ausstellung des “Smile4Madagaskar-Projekts”. Der Vorarlberger Verein “smile4” engagiert sich für die Menschen und die Natur in Madagaskar. Die Ausstellung zeigt den Hilfseinsatz des Vorarlberger OP-Teams auf der Insel und liefert Einblicke über die dortigen Lebensbedingungen für Mensch, Tier und Natur.

Schatten im Paradies
Madagaskar – aufstrebendes Reiseziel für Naturliebhaber und Ökotouristen. Und eines der ärmsten Länder der Welt. Die Menschen, die dort leben, haben nur das Nötigste – und oft auch nicht einmal das. Entsprechend den ärmlichen Lebensverhältnissen der Menschen ist auch die Infrastruktur mehr als bescheiden. So wird etwa noch am offenen Feuer gekocht, und häufig verbrennen sich insbesondere Kinder an den zahlreichen Feuerstellen. “Großflächige Brandwunden, aber auch andere böse Verletzungen und Krankheiten sind an der Tagesordnung”, erklärt Dr. Ingo Plötzeneder, plastischer Chirurg aus dem LKH Feldkirch und Mitglied des Vorarlberger Vereins “Smile 4 Madagaskar”.

Hilfe zur Selbsthilfe
Medizinische Behandlungen und vor allem Operationen sind teuer. Auf Madagaskar gibt es jedoch keine Krankenversicherung. Daher können es sich nur wenige leisten, sich professionell versorgen zu lassen. Aber auch das Ausbildungsniveau madagassischer Ärzte lässt spezielle Eingriffe vielfach erst gar nicht zu. Ein Team rund um Dr. Plötzeneder hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, madagassische Ärzte zu unterstützen und Patienten, denen bislang nicht geholfen werden konnte, zu behandeln.
“Das Wichtigste an unserem Einsatz ist die Hilfe zur Selbsthilfe, das heißt der Wissenstransfer von europäischen Operationsmethoden. Die Ärzte vor Ort haben beispielsweise nie gelernt, wie Hauttransplantationen – essentiell für die Wiederherstellung nach Verbrennungen – durchgeführt werden” so Plötzeneder. “Und genau hier setzen wir an. Wir bringen keine teuren Geräte, die später nicht gewartet werden können, sondern wir versuchen, mit vorhandenem Material zu arbeiten und den dortigen Ärzten zu zeigen, wie sie auch ohne unsere Hilfe den Menschen vor Ort effektiver helfen können.”

Smile4
Der Vorarlberger Verein smile4 hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für Menschen und Natur in Madagaskar zu engagieren.
Im Projekt “smile4 nature” geht es um den Erhalt von ursprünglichen Lebensräumen und das Projekt “smile4 health” stellt die Gesundheit der Menschen in den Mittelpunkt. Durch operative Eingriffe, die bei uns zur medizinischen Grundversorgung gehören, wird einzelnen Menschen für den Rest ihres Lebens geholfen – und zwar nicht über große Organisationen, sondern durch Vorarlberger, die sich vor Ort engagieren.

Zweiter Einsatz im Oktober
Ende Oktober wird das OP-Team aus dem Landeskrankenhaus Feldkirch und Bregenz zum zweiten Mal nach Madagaskar aufbrechen, um dort hilfsbedürftigen Menschen wieder Lebensqualität zu ermöglichen. Das bedeutet, dass manche wieder ihre Arme bewegen, ihre Augenlider wieder schließen, mit den Händen wieder greifen können und nicht mehr sichtbar verunstaltet sind.

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Vorankündigung:
Multimedia-Vortrag
Über die Organisation eines solchen Einsatzes, die Arbeit unter afrikanischen Bedingungen, den Regenwaldschutz, das Auftreiben von Spendengeldern und über die Vielseitigkeit, Schönheit und Armut Madagaskars berichten die Initiatoren des Projekts von Smile4 Ingo Plötzeneder und Gebhard Fitz in einem multimedialen Vortrag. Der Vortrag findet am 10. Oktober um 19.00 Uhr im Panoramasaal des LKH Feldkirch statt.

Ausstellung am LKH Feldkirch und LKH Bregenz:
vom 1. bis 29. September 2011

Benefizkonzert Souljackers:
8. Oktober 2011 um 19.00 Uhr
“Wirtschaft”, Dornbirn

Multimedia-Vortrag:
10. Oktober 2011 um 19.00 Uhr
Panoramasaal, LKH Feldkirch

mehr Infos im Internet:
www.smile4.at

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