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Das "rabenschwarze" Vorarlberg

Reinhard Hellmair mit seinem Uhu, der keine Krähen mehr jagen darf.
Reinhard Hellmair mit seinem Uhu, der keine Krähen mehr jagen darf. ©VOL.AT/Roland Paulitsch
Lustenau - Besonders das Rheintal leidet unter einer Krähenplage. Bodenbrüter im Ried sind bedroht.
Ried-Aufseher und sein Jagd-Uhu

Der Schweizer Ried-Aufseher Reinhard Hellmair und sein Uhu “Gretl” wären bereit zur Jagd auf die Krähen, Ornithologe Alwin Schönenberger stimmt ihm zu.

Mehr Jagd auf Krähen gefordert

Das Problem mit der Jagd auf Krähen: Die Vögel fallen unter die EU-Vogelschutzrichtlinie – sind also geschützt. Ausnahmen zur Bejagung gewähren die Bezirkshauptmannschaften, wenn eine Notwendigkeit nachgewiesen werden kann. Bis zum 28. Februar war das erlaubt, die Jagderlaubnis müsse aber ausgeweitet werden, so Hellmair.

Tierschützer gegen Uhu-Jagd

Tierarzt und Tierschützer Erik Schmid hat aber bei der Bezrikshauptmannschaft ein Verbot der Jagd mit Hilfe eines Uhus erwirkt. Er spricht von “Methoden wie im Mittelalter”. Der Uhu wird bei der Jagd als Lockvogel benutzt und sei dabei unnatürlichem Stress ausgesetzt . Die Jagd würde ohnehin, auf Grund des extrem hohen Nahrungsangebots durch den Menschen für die Rabenkrähen im Schweizer Ried, nichts ändern.

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