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"Das Leben der Syrer ist wertlos für die Welt"

Im Flüchtlingslager Bab al-Hawa sicherte Adnan Wahhoud (M.) die Wasserversorgung für 7000 Menschen.
Im Flüchtlingslager Bab al-Hawa sicherte Adnan Wahhoud (M.) die Wasserversorgung für 7000 Menschen. ©VN
»Zwei Millionen Menschen haben seit Kriegsbeginn Syrien verlassen. Ganz zu schweigen von den vielen Toten«, sagt Adnan Wahhoud. »Und wo ist die internationale Gemeinschaft? Was macht sie? Sie schaut zu, wie die Menschen in Syrien ermordet werden.«

Er selbst, ein 62-jähriger in Lindau lebender Syrer, kann nicht in seinem Haus am Bodensee sitzen und den Krieg in seinem Herkunftsland via Fernsehen und Internet verfolgen. Der Pensionist will – muss – etwas tun, um das Leid der Zivilisten zu lindern. Wahhoud sammelt Kleidung, Medikamente und Geld und bringt alles persönlich vor Ort. Inzwischen koordiniert er auch Einsätze von Ärzten, die mindestens zwei Wochen in einem Flüchtlingslager helfen wollen. Von einem Militärschlag der USA hält er nicht viel: »Es gibt ein effektiveres Mittel. Die internationale Gemeinschaft muss ein Flugverbot über Syrien erwirken. In der Folge würden die täglichen Angriffe von Assads Luftwaffe sofort gestoppt.«

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