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Das Jahresprogramm im Salzburger Kunstverein

"Bildpolitiken" ist das Motto des Salzburger Kunstvereins für das Ausstellungsprogramm 2008. "Welche Bilder strömen auf uns ein, wer wählt sie aus, wie können sie bewältigt werden?", das seien zentrale Fragen, mit denen sich immer mehr Künstler auseinander setzten, wie Hemma Schmutz, Leiterin des Salzburger Kunstvereins am Dienstag bei einem Pressegespräch erläuterte.

Schmutz präsentierte “stolz” ihre Bilanz 2007, die Ausstellungen im Kunstverein seien in diesem Jahr von 10.624 Menschen besucht worden.

Den Anfang im Ausstellungsjahr 2008 wird Maria Hahnenkamp machen, die sich in ihren Rauminstallationen, Video-Großprojektionen und psychoanalytischen Audio-Vorlesungen vor allem auf die mediale Bilderflut zu den Themen Emanzipation, Feminismus und Körperlichkeit sowie der Verbindung der Bilder zur Sprache konzentrieren wird. Zu sehen sind Hahnenkamps Arbeiten ab 7. Februar. Am 24. April folgt eine Gruppenausstellung mit dem Titel “Bildpolitiken”. Im Zentrum dieser Ausstellung steht Christian Boltanskis Auseinandersetzung mit dem Bild im Faschismus, wobei Boltanski und seine Künstlerkollegen einen speziellen Bezug zu Salzburg herausarbeiten werden.

Mit Gülsün Karamustafa kommt ab 14. Juli die laut Schmutz bedeutendste türkische Gegenwartskünstlerin nach Salzburg. Sie wird ausschließlich neue Arbeiten zeigen, in denen sie sich mit dem westlichen Blick auf den Osten und mit der Rolle von Kitsch in der türkischen Populärkultur auseinander setzen wird. Ab 25. September präsentiert der Kunstverein eine Retrospektive der deutschen Malerin Antje Majewski, “damit mir keiner nachsagen kann, dass die Malerei im Kunstverein nicht vorkäme”, so Hemma Schmutz. Die traditionelle Jahresausstellung, bei der viele der 556 Mitglieder des Salzburger Kunstvereins ihre Arbeiten präsentieren können, wird wie üblich von einem nicht aus Salzburg stammenden Gastkurator zusammen gestellt, “um der heimischen Kunstszene die Gelegenheit zu Neudefinition und Reflexion zu geben.”

Nicht versäumen wollte die Leiterin des Kunstvereins den Hinweis auf die prekäre finanzielle Situation. “Seit 1992 sind unsere Subventionen nicht mehr wesentlich erhöht worden. Wegen der Inflation haben wir heute deutlich weniger Geld als damals.” Dringend nötig sei zudem die Sanierung der Künstlerhaus-Fassade, die, so Kunstvereins-Vorstand Elfried Wimmer-Repp, besonders im Winter herunterzufallen droht und bereits Passanten gefährde. Ein entsprechendes Sanierungsprojekt soll demnächst eingereicht werden, die Kosten wurden mit 150.000 Euro angegeben.

Die als Mieter im Kunstverein situierte Initiative Architektur hat jetzt größere, 180 Quadratmeter große Räumlichkeiten bezogen und wird in Zukunft eigene Ausstellungen präsentieren. Ein Wettbewerb zur Gestaltung der Schauräume ist ausgeschrieben.

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