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Das Blumenjahr 2009

2009 war ein blumiges Jahr, so könnte man kurz und bündig diesen Bericht zusammen­fassen.

Doch so einfach ist es nicht, die Redakteure der NEUE Vorarlberger Tageszeitung zufriedenzustellen. An dieser Stelle möchte ich dem NEUE-Team für ihr blumiges Engagement und den Stellenwert, den Gärten, Blumen und Natur sowohl in Print- als auch elektronischer Form einnehmen, herzlich danken.
Gemeinsam haben wir ein blumiges Jahr erlebt. Von März an versuchen DI (FH) Ulrich Höfert und Ing. Harald Rammel von der Landwirtschaftskammer sowie eine große Zahl an Koautoren „grüne“ Themen für Sie aufzubereiten. Gärtnerinnen und Gärtner gaben Praxistipps und beantworteten Ihre Fachfragen. Uns begegnete dabei das „Zuckerpüppchen“, anfangs ein unscheinbares Pflänzchen, das sich über den Sommer zu einem imposanten Dauerblüher gemausert hat. Der „Extrasüße Spitzpaprika“ schmeckte nicht nur Kindern, sondern auch erfahrenen Gemüsegärtnern.

Gärtnerei des Jahres
Apropos Gärtner: Im Zuge der vielen Neuerungen beim FLORA Blumen- & Gartenbewerb wurde von Ihnen auch erstmals die Gärtnerei des Jahres gewählt. Durch große Fachkompetenz, ein breites Sortiment und freundliche Mitarbeiter erhielt die Gärtnerei Ludescher in Klaus diese Auszeichnung, knapp gefolgt vom Gartenpark Geringer und dem Blumentreff Karg. Wir waren vom großen Echo dieser Aktion sehr überrascht, umso mehr, als wir gesehen haben, wie viel Sympathie Sie Ihrer Lieblings-Gärtner entgegenbringen.
Ein weiteres Highlight des Gartenjahres war der tolle Tag der offenen Gartentür am 28. Juni, den der Verband Obst- & Gartenkultur Vorarlberg initiierte. Hier sah man, welch großen Stellenwert der Garten im Leben der Vorarlberger Bevölkerung einnimmt. 14.000 Besucher taten es Buchautorin Rita Bertolini gleich und freuten sich auf einen Blick in Nachbars Garten. Eine wahre Völkerwanderung wurde hier ausgelöst und die Vielfalt der gezeigten Grünräume begeisterte Besucher wie Gartenbesitzer gleichermaßen.

Blumen & Gartenbewerb
Und nicht zu vergessen der FLORA Blumen & Gartenbewerb! Eine neue Landesjury formierte sich um Ing. Gebhard Bechter und bemühte sich, die unterschiedlichsten Objekte gerecht zu bewerten. Die ­neuen Kategorien, z.B. ­„Dachgärten und Terrasse“, ermöglichte auch Blumenfreunden in Siedlungs- und Reihenhäusern eine Teilnahme, „Nutzgarten“ für alle Obst- und Gemüsespezialisten oder der „Garten für die junge Familie“ machte es nicht einfacher, brachte aber eine tolle Vielfalt an Garten­ideen und frischen Schwung in den Bewerb.
Neben all den Veranstaltungen und Bewerben blieb natürlich auch noch Zeit für die Freuden im eigenen Garten. Das gute Wachswetter und der schöne Herbst bescherten uns viele schöne Stunden, gute Ernte und Freude im Umgang mit Pflanzen und Blumen. Gärteln ist einfach eine schöne, erholsame Beschäftigung in und mit der Natur. Weiterhin viel Spaß dabei wünscht Ihnen Ihr Harald Rammel.

(Text: Ing. Harald Rammel)

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