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Darabos dürfte Verteidigungsministerium verlassen

Die SPÖ stellt sich ein halbes Jahr vor der Nationalratswahl offenbar neu auf. Laut Berichten von "Tiroler Tageszeitung" und "Vorarlberger Nachrichten" wird Verteidigungsminister Darabos (SPÖ) sein Amt zurücklegen und als Bundesgeschäftsführer in die Parteizentrale zurückkehren.

Laut “TT” wird er als Verteidigungsminister vom Fraktionschef der SPÖ im Bundesrat, Gerald Klug, beerbt. Die Personalrochaden sollen Dienstagnachmittag im Parteipräsidium abgesegnet werden.

Comeback als Wahlkampfmanager

Darabos soll als Geschäftsführer den Nationalratswahlkampf der SPÖ im Herbst organisieren. Faymann reagiert damit auf die Niederlage der SPÖ bei der Volksbefragung über die Wehrpflicht vor eineinhalb Monaten. Diese war parteiintern auch auf eine mangelhafte Kampagnenfähigkeit zurückgeführt worden.

Gerald Klug: Ein Metaller als neuer Verteidigungsminister

Gerald Klug kommt aus der noch immer mächtigen Metallergewerkschaft, war dort Sekretär und gilt als ausgewiesener Sozialrechtsexperte. Die ehemalige Führungspersönlichkeit in der Arbeiterkammer gilt keinem Flügel der SPÖ eindeutig zugehörig. Er wird als pragmatisch beschrieben, mehr Technokrat denn emotionaler Redner, dabei aber dennoch redegewandt.

Eine besondere Affinität zum Bundesheer konnte man ihm bisher nicht nachsagen, im Gegensatz zu seinem Vorgänger im Amt hat er aber den Präsenzdienst geleistet. Der “gelernte Gewerkschafter” war bislang sowohl der Öffentlichkeit als auch intern in der SPÖ weitgehend unbekannt.

Unklar: Wohin mit Laura Rudas?

Der bisherige Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter wird demnach neuer Volksanwalt, die künftige Position seiner Kollegin Laura Rudas ist noch unklar. In der Parteizentrale wollte man die Berichte nicht kommentieren. Der Landesgeschäftsführer der Vorarlberger SPÖ, Michael Ritsch, bestätigte gegenüber Radio Vorarlberg die Gerüchte. Faymann würde damit das gute Ergebnis der Kärntner Landtagswahl zum Umbau der Bundesgeschäftsführung nützen. (red/VN/APA)

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