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Dank Witterung weniger Luftbelastung

Bregenz - Der warme Winter hat zu einer Reduzierung der Feinstaubbelastung in Vorarlberg geführt. Zahl der Grenzwertüberschreitungen ging zum Teil um über 80 Prozent zurück.  LR Schwärzler

Von Jänner bis März verringerte sich die Anzahl der Tage, an denen der Feinstaub-Grenzwert überschritten wurde, an den verschiedenen Messstationen bis zu 82 Prozent. „Die besondere Witterung hat zu besserer Luftqualität geführt“, zog der Vorarlberger Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler (V) am Donnerstag Bilanz.

Auf Grund des warmen Wetters haben sich keine lang andauernden Inversionswetterlagen eingestellt. Bei der benötigten Heizenergie hätten Einsparungen von bis zu 30 Prozent, beim Streumitteleinsatz von rund 50 Prozent erzielt werden können, so Schwärzler. „Warme Winter bringen eine enorme Feinstaub-Entlastung“, stellte der Umwelt-Landesrat fest. Selbstverständlich werde aber das von der Vorarlberger Landesregierung verfolgte 30+1-Maßnahmenprogramm zur Verbesserung der Luftgüte weiter konsequent fortgesetzt.

Der Feinstaub-Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde von Jänner bis März an keiner der sechs Vorarlberger Messstellen öfter als 16 Mal überschritten. Lediglich an zwei Messstationen fiel die Zahl der Überschreitungen zweistellig aus. Im Vorjahr war der Grenzwert im ersten Quartal gleich an fünf der Messstellen mindestens 33 Mal übertroffen worden.

Arthur Sottopietra vom Vorarlberger Umweltinstitut ging detailliert auf die Umsetzung des 30+1-Maßnahmenprogramms ein. Zum Test mit dem „Feinstaubkleber“ Calcium-Magnesium-Acetat (CMA) in Feldkirch sagte Sottopietra, dass man den Ergebnissen zufolge mit einem Feinstaub-Reduktionspotenzial von bis zu zehn Prozent rechnen könne. Wegen der untypischen Verhältnisse im Winter seien aber noch weitere Untersuchungen notwendig. So habe man etwa die Auftauwirkung von CMA nicht untersuchen können.

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