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Dank Bürgerforum wieder zahlreiche Verbesserungen

Margret Sandels ist froh, dass sie dank dem Bürgerforum nun nicht mehr den Müll bis zur Hauptstraße vortragen muss.
Margret Sandels ist froh, dass sie dank dem Bürgerforum nun nicht mehr den Müll bis zur Hauptstraße vortragen muss. ©cth
Dank Bürgerforum wieder zahlreiche Verbesserungen

 

Dornbirn. Das Bürgerforum macht es möglich, dass die Anliegen der Bevölkerung gehört und oft auch rasch umgesetzt werden.

So kann in den letzten Monaten auf zahlreiche Erfolge und Verbesserungen, die durch das Bürgerforum erzielt wurden, zurück geblickt werden. Unter anderem meldete sich Martina Dahlke im Namen mehrerer Eltern mit der Bitte, dass ihre Kinder nicht während des Kindergartenjahres schon vorzeitig vom Kindergarten Sala in die Ausweichschule nach Haselstauden siedeln müssen. “Es ist einfach nicht vernünftig, während dem Kindergartenjahr die Räumlichkeiten zu wechseln. Die Kinder, besonders die ganz Kleinen, haben sich gerade erst eingewöhnt und es wäre doch besser erst im Juli 2010 mit dem Umbau zu beginnen”, meinte Frau Dahlke. Die Stadt Dornbirn antwortete kurz darauf und konnte erfreulicherweise bekannt geben, dass die Kinder erst im Sommer 2010 übersiedeln müssen. “Außerdem werden die Kinder bei Bedarf mit eigenen Bussen in die Ausweichschule gefahren”, teilte Ralf Hämmerle zusätzlich mit. Richtige Betreuung für die Kinder war ein weiteres Thema im Bürgerforum. So stellte sich die Frage, wie das Betreuungsangebot für Dornbirn´s Kinder in den Ferien aussieht. Pressesprecher Ralf Hämmerle von der Stadt Dornbirn informierte darauf über zahlreiche Einrichtungen und Ferienangebote für die Kleinen. “Seit dreizehn Jahren bietet die Stadt für Kindergärtler und Schulkinder eine Betreuungsmöglichkeit während der Schulferien. Im Kindergarten Herburgerstraße gibt es für Drei- bis Sechsjährige den Ferien-Hüslar-Garto und für Schulkinder im Rohrbach den Ferien-Club. Darüber hinaus bieten städtische Betriebe und private Einrichtungen eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung während der Ferien”, gab Ralf Hämmerle weiters bekannt. (Infos dazu unter: http://www.dornbirn.at/Ferien-Betreuung-fuer-3-bis-1.855.0.html).

Müll wird jetzt direkt bei Wohnanlage abgeholt

Dornbirn. Auch Jutta De Bock versuchte über das Bürgerforum über ein ihr dringendes Anliegen aufmerksam zu machen. Frau De Bock bat, dass die Müllfahrzeuge den Abfall der Wohnanlage in der Schlachthausstraße 7a direkt von der zur Anlage gehörenden Sammelstelle abholen. “Es ist für die Bewohner nicht zumutbar den Müll jedes mal bis zur Straße vor zu tragen und außerdem wird die Straße durch die Müllsäcke behindert”, erklärte Frau De Bock. Bis dato waren die Müllfahrzeuge nicht in die Schlachthausstraße zur Wohnanlage 7 a hineingefahren und die Bewohner mussten die Müllsäcke bis zur Hauptstraße vortragen. Die Situation wurde von der Stadt geprüft und konnte rasch verbessert werden. “Der Restmüll ist grundsätzlich an der öffentlichen Straße bereit zu stellen. Nachdem im konkreten Fall derzeit keine Möglichkeit dazu besteht, wird das Müllfahrzeug bis auf weiteres die Privatstraße anfahren. Mittelfristig wird die Anlage einer Sammelstelle an der Schlachthausstraße angestrebt, die auch für die benachbarte Wohnanlage sowie einem möglichen Bauprojekt auf dem Grundstück zwischen den beiden Privatstraßen zur Verfügung stehen soll”, gab Ralf Hämmerle dazu bekannt. Jutta De Bock bedankte sich im Namen aller Bewohner der Schlachthausstraße 7 a herzlich für die Umsetzung ihres Anliegens.

Technische Mängel in der inatura wurden überprüft

Dornbirn. “Seit geraumer Zeit besuche ich mit meinem Sohn regelmäßig die inatura. Bei den Science-Zonen sind schon seit längerem technische Mängel vorhanden, die nicht behoben worden sind. So funktioniert beispielsweise der Hilti-Koffer nicht, die Elektroden, die die Leitfähigkeit diverser Materialien anzeigen sollen, sind ohne Strom, die Rohrpost klemmt und durch Hochfrequenz verursachte Wasserspritzer finden nicht statt”, gab Marion Maier im Bürgerforum bekannt. Nachdem sie in der inatura auf die Mängel aufmerksam gemacht hat, konnte seitens der Inatura versichert werden, dass jeden Morgen bei einem Rundgang nachgesehen wird, ob alles intakt ist. Außerdem bedankte sich inatura-Geschäftsführer Peter Schmid bei Frau Maier, dass sie aber diverse Mängel aufzeigt und kritisiert. “Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, dass wir unsere Dienstleistungen für die Museumsbesucher weiter verbessern können. Mit der Inbetriebnahme der Science Zones haben wir zwei Mitarbeiter eingeteilt, die regelmäßig durch die Ausstellung gehen, prüfen ob alles funktioniert, nach Möglichkeit Schäden gleich selber beheben oder, wenn das nicht möglich ist, diese dem technischen Leiter melden”, so Schmid. Zu den einzeln angeführten Mängeln von Frau Maier erklärte Peter Schmid noch, dass einige eine etwas längere Reparaturzeit in Anspruch nehmen, jedoch das Kassenpersonal aufgrund der Beschwerde nochmals klar an die Anweisung erinnert wurde, bei Meldungen von Besuchern über Defekte diese umgehend an den technischen Leiter weiterzuleiten. Frau Maier wurde abschließend zu einem kostenlosen Besuch in der inatura eingeladen.

Mangel an Mülleimern

Dornbirn. “Ich würde gerne wissen, warum es so wenige Mülleimer in der Stadt gibt?”, war eine Frage von Jutta De Bock im Bürgerforum Dornbirn. “Ich bin recht viel zu Fuß in der Stadt unterwegs und bemerke immer wieder, dass Mülleimer gesucht werden. Teilweise vergeblich und dann wird der Müll einfach in eine Ecke geworfen”, so Frau De Bock weiter. Positiv fand sie, dass im Kulturhauspark ein Hundekotsackspender aufgestellt wurde. “Allerdings frage ich mich wer diesen betreut bzw. wieder nachfüllt, da er schon länger leer ist”, so Frau De Bock. Die Stadt Dornbirn bedankte sich für den Hinweis und überprüfte umgehend die Situation. Außerdem teilte Ralf Hämmerle mit, dass die Stadt laufend bemüht ist Ergänzungen mit Mülleimern durchzuführen. “Zuletzt geschah dies in der Rosenstraße und Goethestraße”, gab Hämmerle bekannt.

Probleme mit Straßenlaternen wurden behoben

Dornbirn. Mit dem Hinweis, dass die Straßenlaternen in der Riedgasse in der Nacht nicht mehr brennen, meldete sich Thomas Holzknecht vor einigen Wochen ans Bürgerforum. Seine Bitte war, dem nachzugehen und aufzuklären, woran das liegt. Die Stadt Dornbirn hat daraufhin umgehend, eine zur Betreuung der Straßenlaternen beauftragte Firma auf das Problem aufmerksam gemacht und um Behebung ersucht.

Frage nach Taubensituation in der Stadt aufgeklärt

Dornbirn. Dagmar Sottopietra stellte im Bürgerforum die Frage, ob in Dornbirn das Programm zur Begrenzung der Taubenvermehrung noch aktuell ist. “Die Bemühungen der Stadt Dornbirn zur Begrenzung der Taubenvermehrung laufen unvermindert weiter, um die Taubenpopulation in der Stadt möglichst konstant halten zu können”, erklärte daraufhin Josef Wohlgenannt von der Stadt Dornbirn. Bei der “inatura” haben sich in letzter Zeit einige Tauben neu angesiedelt. “Der Bestand im Taubenhaus auf dem Messehochhaus – dieses wird von einem Falkner betreut – ist mit 30 bis 40 Tauben ebenfalls relativ konstant. Der seit Jahren im Kirchturm von St. Martin stationierte Falke wurde speziell auf die Jagd nach Tauben abgerichtet”, informierte Herr Wohlgenannt abschließend.

Stadt bemüht sich um aufgezeigte Gefahrenstellen

Dornbirn. Immer wieder melden sich Bürgerforumsteilnehmer mit Hinweisen auf mögliche Gefahrenstellen. So gab Marion Maier bekannt, dass entlang der Färbergasse dringend ein Gehsteig erforderlich wäre, da es in diesem Bereich gerade für Fußgänger immer wieder zu unzumutbaren Situationen kommt. Die Stadt Dornbirn versicherte darauf, dass man seit längerem bemüht sei, auf dem beschriebenen Teil der Färbergasse einen Gehsteig zu errichten. “Dazu sind Grundablösen notwendig die wiederum Verhandlungen mit den Grundeigentümern voraussetzen. Die Verhandlungen werden in diesem konkreten Fall bereits geführt, allerdings sind sie noch nicht abgeschlossen”, so Ralf Hämmerle. Das Bemühen von Frau Maier wird aber zum Anlass genommen, die Gespräche mit den Eigentümern an der Färbergasse zu forcieren. Brigitte Huchler wies auf eine Gefahrenstelle im Bereich Egeten/Höchsterstraße hin. “Hier wäre dringend ein Fußgängerübergang nötig. Ich überquere hier täglich die Höchsterstraße und denke, dass dringend ein Fußgängerstreifen bzw. Zebrastreifen angebracht werden sollte”, so Frau Huchler. Josef Wohlgenannt von der Stadt Dornbirn gab dazu bekannt, dass der Vorschlag auf der nächsten Sitzung der rathausinternen Arbeitsgruppe für Verkehrsmaßnahmen beraten und bei positivem Ergebnis der zuständigen Straßenverkehrsbehörde (in diesem Falle der Landesstraße L 42 die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn) zur Umsetzung vorgeschlagen wird. Auf massive Schlaglöcher in der Wuhrmeisterstraße machte auch noch Richard Ulmer aufmerksam. Diese werden laut Verantwortlichen der Stadt so rasch wie möglich saniert. Aus Kehlegg kam dann auch noch ein Hinweis von Lorenz Müller. “Vor der Volksschule Kehlegg ist der Zebrastreifen nicht mehr sichtbar. Hier sollte dringend gehandelt werden.” Ralf Hämmerle gab dazu bekannt, dass beide Gefahrenstellen bald möglichst behoben werden.

Wasserdruck von Spielplatzbrunnen vermindert

Dornbirn. Auf dem ORF Kinderspielplatz wurde ein neuer Wasserhahn angebracht. Marion Maier musste aber feststellen, dass dieser bei Benutzung sehr spritzte. Ihr dringender Wunsch war, dass der Wasserhahnauslauf optimiert wird. Der Wasserdruck wurde seitens der Zuständigen daraufhin umgehend reduziert und kann nun von den Kindern wieder problemlos zum Durststillen genutzt werden.

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