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Damit „Tosca“ so richtig klingt

Bregenz (VN-cd) Er war mit Marque unterwegs, hat ein eigenes Studio in Feldkirch, ist eine Größe im Rock- und Pop-Geschäft, hat aber auch nichts gegen Klassik.

Zumal nicht, wenn der Komponist Puccini heißt und selbst bekanntermaßen ein richtiger Tüftler war. Insider wissen es, „Tosca“ kommt ohne Technik nicht aus. Schon der Komponist wollte Glockengeläut und Kanonenschüsse in die Opernhäuser transferieren. Eine besondere Herausforderung ist das, wenn das Stück eben nicht auf einer Guckkastenbühne, sondern am See gespielt wird.

Herausforderung

Rundherum viel Natur, da müssen sich die Musiker, die Sänger und die Techniker eben durchsetzen. Weil alles perfekt sein soll und der Dirigent Ulf Schirmer sowieso keine Angst vor Computern und Tonanlagen hat, holte man den Vorarlberger Musiker und Produzenten Heli Luger ins Boot. Vor einigen Jahren schon, hat er bei der Hausoper „Griechische Passion“ beweisen können, dass er viel drauf hat, Glockenklänge für die Oper „Tosca“ zu finden, sei aber, so Luger, die weit größere Herausforderung gewesen. Er hat zahlreiche Kirchen abgeklappert, das Glockengeläut aufgenommen („Sie wissen gar nicht, in welche Gegenden man dabei fahren muss, damit kein Straßenlärm mehr stört“), filtriert und bearbeitet. Der Begriff „Multikulti“ bekommt eine besondere Bedeutung, wenn man bedenkt, dass man nun die Glocke des Klosters Mehrerau in Bregenz und den Gong des buddhistischen Klosters in Feldkirch hört. Die Seebühnen-Oper„Tosca“ erhält so aber auch einen besonderen Vorarlberg-Bezug.

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