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Damals – Heute Ferienkolonie Amerlügen

Dieses Bild von der Ferioenkolonie ist über 100 Jahre alt
Dieses Bild von der Ferioenkolonie ist über 100 Jahre alt ©Manfred Bauer, Stadtarchiv Feldkirch
Tausende Kinder verbrachten in den vergangenen 100 Jahren „uf Amerlüga“ ihre Sommerferien.Frastanz/Feldkirch. (sm) 1910 legten die Feldkircher Kaufleute Franz Xaver Vonbun und August Mayer den Grundstein für die „Ferienkolonie Feldkirch-Amerlügen“.
Ferien in Amerlügen

Diese Bezeichnung wurde in „Verein Feldkircher Ferienheim“ umgewandelt, jetzt 102 Jahre später musste die Vereinsleitung die Auflösung bekannt geben. Das 1975/76 erbaute Gemeinschaftshaus ist nicht mehr sanierbar es wird im Oktober abgebrochen. Im sogenannten Matt-Haus welches heute noch besteht, begann 1911 die Geschichte der Ferienkolonie mit jeweils 18 erholungsbedürftigen Kindern aus Feldkirch, die in dreiwöchigen Turnussen hier Ferien machen durften. 1913 wurde das Matt-Haus durch eine „Speisehalle“ erweitert und im Zuge dessen die Zahl der Schlafstellen auf 38 Betten erhöht. Mit dem Bau eines neuen Schlafsaales im Jahr 1928 konnte die Bettenzahl dann auf 76 verdoppelt werden. Im gleichen Jahr wurde dank verschiedener Spender die St. Theresienkapelle gebaut und eingeweiht.

420 Kinder

Während den Kriegsjahren, wo jegliche Vereinstätigkeiten verboten waren, wurde das Ferienheim von der NS-Wohlfahrt verwaltet und 1946 an den Verein zurückgegeben. Mit dem Kauf des ehemaligen „Dreischwesternheimes“ im Jahr 1952 konnten alljährlich in den drei Turnussen 420 Kinder Ferien „uf Amerlüga“ genießen. Zahlreiche Feldkircherinnen und Feldkircher werden sich heute noch gerne an die tollen Ferientage erinnern, wo sie über viele Jahre hinweg von Schwestern des Don Bosco Ordens (Salesianer) betreut wurden.

Neubau

In den Jahren 1975/76 wurde neben dem Dreischwesternheim das von Architekt Willi Ramersdorfer geplante Gemeinschaftshaus der Ferienheimanlage gebaut. Ab 1977 bestand die Anlage aus fünf Objekten: Dem Matt-Haus, dem Speise- und Schlaftrakt, dem Dreischwesternheim, dem neuen Gemeinschaftshaus und der Theresienkapelle. 1983 wurden der Schlafsaal und die daneben stehende Kapelle verkauft. Das alte Dreischwesternheim wurde abgebrochen und durch ein neues Dreischwesternhaus ersetzt. Die Kapelle befindet sich heute wie die übrigen Gebäude in privater Hand und wird derzeit innen säkularisiert. Das Glöckchen der Kapelle hängt im Dom zu Feldkirch.

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