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Dalpiaz unter Dauerbeschuss

Österreich hat am Donnerstag das Eishockey-WM-Vorbereitungsspiel gegen Deutschland in Ravensburg 1:2 verloren. Goalie Claus Dalpiaz stand unter Dauerbeschuss.

Der kurzzeitige Ausgleich im Schlussdrittel wurde ÖEHV-Verteidiger Pfeffer (51.), dessen Schuss von der Blauen Linie abgefälscht wurde, zugesprochen, nachdem Jan Benda die Gastgeber in der elften Minute im Powerplay in Führung geschossen hatte. Für den verdienten Siegtreffer der Deutschen sorgte Eduard Lewandowski nach 55 Minuten wieder in Überzahl.

Die Österreicher verzeichneten mit den neu zum Team gestoßenen US-Legionären Thomas Pöck und Thomas Vanek einen guten Start, wurden dann aber ab Mitte des ersten Drittels, auch bedingt durch kleinliche Entscheidungen von Schiedsrichter Kurmann aus der Schweiz, der teilweise zu harte Strafen gegen das ÖEHV-Team aussprach, von den Gastgebern in die Defensive gedrängt.

Die beste Chance für die Mannschaft von Teamchef Herbert Pöck vergab Unterluggauer, der in der 34. Minute das leere Tor nicht traf. Auch ein kurzes 5:3-Überzahlspiel ließen die Österreicher im Mitteldrittel ungenützt. Der glückliche Ausgleich entsprach nicht dem Spielverlauf, denn der an diesem Abend überragende Dalpiaz war unter Dauerbeschuss.

„Ich bin sehr zufrieden. Die Deutschen waren zwar klar besser, aber wir haben die Partie, vor allem dank Dalpiaz, bis zuletzt offen gehalten“, lautete der Kommentar von Teamchef Pöck zum Spiel. Die dritte und letzte Partie gegen Deutschland findet am Samstag in Heilbronn statt.

Deutschland – Österreich: 2:1 (1:0,0:0,1:1)
Ravensburg, 3.200, SR Kurmann (SUI)
Tore: Benda (10:31/PP), Lewandowski (55:00/PP) bzw. Pfeffer (50:25)
Strafminuten: acht bzw. zwölf
Österreich: Dalpiaz – Unterluggauer, Ulrich; Pöck, R. Lukas; Pfeffer, A. Lakos; Ph. Lakos, Gruber – Trattnig, Setzinger, Vanek; Peintner, Ph. Lukas, Szücs; Baumgartner, Pollross, Klimbacher; Chr. Harand, Kühn, P. Harand

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