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Dagegen ist ein Haar eine Autobahn

Wenn Schnupperlehrlinge bei Lercher in die Materie des Betriebs eintauchen, sind sie von den vielen großen Maschinen begeistert.
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Im Werkzeugbau im Erdgeschoß arbeiten sich neueste CNC-Fräsmaschinen durch Stahl, als wär’s ein Stück Butter. Und eine Etage höher sprudeln kleine und große Kunststoffteile aus einer Armada von über 40 Spritzgussmaschinen. Aber was passiert hier eigentlich? Wozu dieses viele Hightech und die inzwischen über 130 Leute, die das Familienunternehmen am Laufen halten? Die Lercher-Lehrlinge, die sich um die Schnupperer kümmern, beginnen mit ihren Erklärungen dann meist bei kleinen Dingen, bevor’s ans große Ganze geht. Und diese kleinen Fakten sind 20-mal kleiner als die Dicke eines menschlichen Haares – technisch ausgedrückt ein µ (gesprochen: mü). So genau wird hier nämlich gearbeitet. Wenn ein Haar die Breite einer Autobahn hätte, wäre das gerade mal die Breite des Strichs zwischen den Fahrbahnen.

Präzisionsarbeit

Diese Genauigkeit ist aber absolut notwendig. Denn bei den Werkzeugen, die Lercher baut, handelt es sich nicht um Hammer und Schraubenschlüssel, sondern um stählerne Formen, die dann für die Herstellung von Präzisionskunststoffteilen benötigt werden. Und das passiert in den vielen – teilweise mit Robotern ausgestatteten – Maschinen im ersten Stock. Teile für die Automobilindustrie, für Möbel, für medizinische Geräte u. v. m. werden da produziert. Mehr als 1 Million Stück – jeden Tag. Egal ob man hier die Lehre als Werkzeugbau- oder Kunststofftechniker macht – Lercher-Youngsters lernen immer die ganze Firma und alle Bereiche kennen. Das ist bei so einem Familienbetrieb natürlich spannender als in einer sehr großen Firma, wo jede Abteilung sehr spezialisiert ist. „Wir schaffen Experten, die über den Tellerrand schauen und den ganzen Fertigungsprozess kennen“, sagt Dominik Lercher, der mit seiner Schwester Sandra das Unternehmen führt.

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