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Dachverband Salzburger Kulturstätten lobt Budgets von Stadt und Land

Salzburg- Seit seiner Gründung ist der Dachverband Salzburger Kulturstätten mit der Politik von Stadt und Land immer wieder heftig im Clinch gelegen. Jetzt aber verteilte die 77 freien Salzburger Kulturstätten symbolische Nikoläuse aus Schokolade an die Kulturpolitiker.

Der Anlass: In den Voranschlägen der Kultur-Budgets des Jahres 2009 gibt es von Stadt und Land mehr Geld für die Kultur insgesamt und im Besonderen für die freie Kultur.

Von der Stadt bekommen die Kultur-Einrichtungen die Rekordsumme von insgesamt 26 Millionen Euro. Der Anteil des Kulturbudgets am Gesamtbudget ist mit 6,17 Prozent der zweithöchste in der Geschichte (nur 1992 war es noch etwas mehr). Die freien Kulturstätten bekommen laut Budget-Voranschlag 2009 Subventionen in der Höhe von 3,856.500 Euro, auch das ist nach 1999 der höchste Wert. Fazit: Ein großer Nikolaus für Heinz Schaden.

Das Land gibt im nächsten Jahr 48 Millionen Euro für die Kultur aus. Auch das ist mehr als je zuvor. Gemessen am stark gestiegenen Gesamtbudget fällt für die Kultur aber ein relativ kleiner Teil vom zusätzlichen Geld ab. Mit 2,27 Prozent hat die Kultur den geringsten Anteil am Gesamtbudget seit 2002. Unterm Strich bleibt ein kleiner Dachverband-Nikolaus für die Kulturpolitik von David Brenner.

Besonders positiv bewerteten die Vertreter des Dachverbandes die “Umverteilung auch innerhalb des Kulturbudgets des Landes”. Zwar beanspruchen die sogenannten großen Acht der Salzburger Kultur – wie etwa das Landestheater, die Festspiele, das Mozarteum Orchester oder das Museum der Moderne – nach wie vor einen Großteil des Kulturbudgets. Aber ihr Anteil ist von 73,3 auf 70,0 Prozent gesunken. Zugleich bekommen die freien, vom Dachverband Salzburger Kulturstätten vertretenen 77 Institutionen 30,0 statt 26,7 Prozent wie 2008. In Euro heißt das: 5,363.300 statt 4,071.300 Euro vom Land für die freie Kultur.

Zu den Veranstaltungen der freien Kulturinitiativen in Stadt und Land Salzburg sind 2008 rund eine Mio. Besucher gekommen. Zum Vergleich: Die Salzburger Festspiele wurden 2008 von “nur” einer Viertel Millionen Menschen besucht. Neben der Standesvertretung und Unterstützung der Kultur verstärkt auch in den ländlichen Regionen, bringt der Dachverband den in Salzburg bekannten Veranstaltungshinweis “Kultplan” heraus. Dieser soll jetzt nicht nur neu gestaltet, sondern auch mit einem Kultplan für Kids ergänzt und erweitert werden.

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