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"Da steckt ein Jahr Arbeit drin"

Bregenz - Mit viel Aufwand organisieren fünf Maturanten den heutigen Gallus-Ball. Einer der ersten Schülerbälle der Saison.

Wenn stolze Eltern das Kuchenbuffet plündern, aufgeregte Jugendliche sich freiwillig in die sonst eher verhassten Sonntagsanzüge hüllen, eine große Lehrergemeinde die olympischen Spiele der Antike parodiert, um hernach mit den gestressten Oktavianern ein Bierchen zu trinken – dann ist mit Sicherheit die Ballsaison angebrochen. Heute Abend findet im Cubus Wolfurt der Maturaball des BG Gallusstraße in Bregenz statt. Einer der ersten Schülerbälle der Saison.

Großteil der Freizeit

Sophia Berlinger, Carmen Schüssling, Marina Kampl, Fiona James und Michael Sagmeister opfern bereits seit mehr als einem Jahr einen Großteil ihrer Freizeit dem heutigen Abend, ihrem Maturaball. „Wir haben uns schon im vorigen Schuljahr einmal in der Woche getroffen. Heuer dann noch öfters – etwa zweimal die Woche, plus Wochenenden“, rechnet die 17-jährige Marina vor. Diese Woche waren die Komitee-Mitglieder täglich am Werk. „Es gibt so unheimlich viel zu organisieren, an das man vorher gar nicht gedacht hat“, sagt Carmen und grinst. „Und man will ja etwas auf die Beine stellen, das wirklich super ist“, fügt sie hinzu.

Denn in einem sind sie sich einig: „Der Gallus-Ball war und ist immer einer der besten Maturabälle des Jahres“. Klar, am lustigsten sind die Schüler- und Lehrer-Einlagen für jene, die mit den Agierenden bekannt sind. Aber die aufwändigen Performances dürften auch alle anderen begeistern.

Dass ein solches Event mit Saalmiete, Live-Band, Tischdekoration, Choreografie usw. nicht eben aus der Portokasse eines Maturanten bezahlt wird, kann sich jeder ausrechnen. „Der Ball wird uns insgesamt rund 12.000 Euro kosten“, verrät Carmen. „Wir haben uns sehr ins Zeug gelegt, um Sponsoren zu gewinnen. Ohne die wäre das alles nie möglich gewesen“, sagt die 17-Jährige.

„Und so war es wirklich“, lautet das Motto des Balles. „Wir haben Vorschläge in beiden Klassen gesammelt und uns dann auf dieses Motto geeinigt“, erzählt Fiona. Eine Zeitreise durch Urzeit, Antike, Mittelalter und verschiedene Stationen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erwartet die Besucher. „Vor allem die 80 er-Jahre werden witzig – aber wir verraten besser nicht zu viel“, winkt Sophia Berlinger ab. Bereits seit Mittwoch ist der Ball ausverkauft, erzählen die Maturanten stolz – all die Mühe soll sich schließlich auch gelohnt haben.

Bevor sich die fünf Organisatoren heute Abend ihres anstrengenden Amtes entledigen, einfach wieder Maturanten sein und gemeinsam auf den hoffentlich gelungenen Abend anstoßen können, gibt es noch viel zu tun. „Aber an Friseurbesuch wird sich scho usgo!“, zwinkert Carmen.

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