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D: Kampagne gegen Zwangsprostitution

Gut drei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland haben verschiedene Verbände eine Kampagne gegen Zwangsprostitution und Frauenhandel gestartet.

„Menschenhandel und Zwangsprostitution sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die unsere Gesellschaft unter keinen Umständen hinnehmen darf“, sagte die Schirmherrin der Kampagne, UNICEF-Chefin Heide Simonis am Mittwoch.

Unter dem Motto „Stoppt Zwangsprostitution – Männer tragen Verantwortung“ soll mit Plakaten, Flyern und Aktionen besonders an den Austragungsorten der Spiele gezielt über das Thema informiert und aufgeklärt werden. Die Dimension von Zwangsprostitution sei jahrelang kaum zur Kenntnis genommen worden, sagte Simonis. Oft sei die Inanspruchnahme von Diensten als Kavaliersdelikt bagatellisiert worden. Für den Tatbestand der Zwangsprostitution gebe es Hinweise und Zeichen. Wer sie kenne, könne reagieren und damit beitragen, schreiendes Unrecht zu beenden.

Die Gewerkschaft der Polizei erklärte, Menschenhandel entwickle sich weltweit zu einem ähnlich einträglichen Geschäft wie der Drogenhandel. Gerade in Hinblick auf die bevorstehende Fußball-WM sei zu erwarten, dass die Nachfrage im Rotlicht-Milieu steige.

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