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D: Intern. Kreditbetrüger festgenommen

Die deutsche Polizei hat zwei mutmaßliche Betrüger festgenommen, die mit falschen Kreditversprechen in mehreren Ländern Europas rund 1,5 Millionen Euro abkassiert haben sollen.

Seinen bis zu 1.200 Kunden versprach das Paar Kredite zu günstigen Zinsen und verlangte im Voraus eine Vermittlungsgebühr. Von dem versprochenen Geld sahen die Opfer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien nach Polizeiangaben vom Mittwoch keinen Cent.

Die mit internationalem Haftbefehl gesuchten Betrüger aus Würselen bei Aachen wurden in Portugal und in der Schweiz festgenommen, teilte die Polizei weiter mit. Zu ihren Opfern gehörten auch im Umgang mit Geld erfahrene Berufsgruppen wie Steuerberater. „Die beiden waren sehr glaubwürdig in ihrem Auftreten“, sagte Polizeisprecherin Iris Fourne.

Die Verdächtigen hätten Kontakte zu internationalen Privatinvestoren vorgetäuscht. Insgesamt stellten sie Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 38 Milliarden Euro in Aussicht. Für die Kredit-Vermittlung verlangte das Paar Vorausgebühren, von denen die 45 Jahre alte Frau und der 59-jährige vorbestrafte Mann im großzügigen Stil lebten, hieß es weiter.

Die 45-Jährige wurde in Portugal festgenommen, ihr Partner kurze Zeit später in der Schweiz. Der 59-Jährige hatte laut Polizei zuvor eine zweijährige Haft wegen Betrugs abgesessen und war auf Bewährung freigekommen. Wie sich im Rahmen der Ermittlungen herausstellte, soll die 45-Jährige in der Haftzeit die betrügerischen „Kreditgeschäfte“ weitergeführt haben.

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