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D: Im Mai 4,62 Mio. Arbeitslose erwartet

Die leichte Konjunkturbelebung und der Frühjahrs-Aufschwung haben im Mai für eine weitere Entspannung auf dem deutschen Arbeitsmarkt gesorgt.  

Nach Berechnungen von Experten ist die Zahl der Erwerbslosen im zu Ende gehenden Monat im Vergleich zum April um rund 170.000 auf 4,62 Millionen gesunken. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre war sie lediglich um 138.000 zurückgegangen. Die offiziellen Zahlen will die Bundesagentur für Arbeit (BA) morgen, Mittwoch, bekannt geben.

Auch im Vergleich zum Vorjahr besserte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Im Mai 2005 hatte die Erwerbslosenzahl noch um 260.000 höher gelegen. Saisonbereinigt rechnen die von dpa befragten Banken- Volkswirte mit einem Rückgang um rund 10.000 bis 20.000; der Wert würde damit zum zweiten Mal in Folge sinken, was Fachleute als Hinweis auf den wachsenden positiven Einfluss der Konjunktur werten.

Nach Einschätzung von Deutsche Bank-Volkswirt Stephan Bielmeier hat sich die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt nach den starken witterungsbedingten Schwankungen in den Vormonaten wieder einigermaßen normalisiert. „Wir haben jetzt wieder den normalen Trend“, stellte er fest. Die verbesserte konjunkturelle Lage sei auf dem Stellenmarkt weiterhin spürbar. Bisher würden Unternehmen aber hauptsächlich Mini- oder Ein-Euro-Jobs statt fester Stellen schaffen.

Auch DZ-Bank-Volkswirt Bernd Weidensteiner sieht eine konjunkturbedingte weitere Besserung auf dem Arbeitsmarkt. „Aber dynamisch ist der Arbeitsmarkt noch nicht, er festigt sich allenfalls“, stellte er fest. Zumindest für die zweite Jahreshälfte sieht er Hinweise für eine weitere Entspannung. „Danach müssen wir abwarten, ob die Mehrwertsteuer-Erhöhung die gute Entwicklung nicht ausbremst.“

Im April war die Zahl der Erwerbslosen um 187.000 auf 4,79 Millionen zurückgegangen. Nach dem langen Winter war der Rückgang deutlich stärker ausgefallen als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die Arbeitslosenquote war im Vergleich zum März um 0,5 Punkte auf 11,5 Prozent gesunken. Die BA hatte den starken Rückgang auf saisonale Faktoren zurückgeführt: Wegen des langen Winters hatte auf vielen Baustellen, in Gärtnereien und im Landschaftsbau erst im April wieder gearbeitet werden können.

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