Costa Concordia: Rätsel um verschwundenen Laptop des Kapitäns

ngeblich Rechtsanwältin der Reederei übergeben - "Costa Crociere" dementiert
ngeblich Rechtsanwältin der Reederei übergeben - "Costa Crociere" dementiert ©AP
Die Staatsanwälte der toskanischen Stadt Grosseto, die im Fall um das Unglück des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" vor der Insel Giglio ermitteln, suchen nach einem verschwundenen Laptop des Kapitäns Francesco Schettino.
Suche geht weiter
Wrack wird zur Attraktion
Taucher suchen nach Vermissten

Nach Angaben italienischer Medien habe der Kapitän das Notebook am Vormittag nach dem Unglück einer blonden Frau übergeben. Es könnte sich um eine Rechtsanwältin der Kreuzfahrtgesellschaft “Costa Crociere”, Betreiber der havarierten “Costa Concordia”, handeln, berichteten italienische Medien. “Costa Crociere” bestreitet dies jedoch.Der Laptop könnte für die Ermittlungen wichtige Informationen enthalten, meinen die Staatsanwälte. Kapitän Schettino war am Tag nach der Schiffskatastrophe festgenommen worden und befindet sich jetzt in seinem Heimatort Meta di Sorrento unweit von Neapel unter Hausarrest. Schettino wird von der Reederei allein für das Unglück verantwortlich gemacht.

Spekulation über blinde Passagiere

Inzwischen wird weiterhin über blinde Passagiere an Bord des Schiffes spekuliert. Die Behörden wollen feststellen, ob sich Passagiere an Bord befunden haben könnten, die nicht in den offiziellen Listen eingetragen waren. Zivilschutz-Einsatzleiter Franco Gabrielli erklärte, dass die am Sonntag entdeckte Leiche einer Ungarin nicht in den offiziellen Listen eingetragen gewesen sei. Vier weitere Leichen seien bisher ebenfalls nicht identifiziert worden, anhand der Passagierlisten sei dies nicht möglich.

Bisher 13 Todesopfer geborgen

Am Sonntag war im verunglückten Schiff von Tauchern eine 13. Leiche entdeckt worden. Unter den bereits identifizierten Opfern sind nach Angaben von Carabinieri-Kommandant Rocco Carpenteri ein Deutscher, vier Franzosen – darunter ein Ehepaar – und je ein Mann aus Italien, Spanien und Ungarn. An Bord des verunglückten Schiffes befanden sich 4.200 Personen, darunter 77 Österreicher.

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