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Costa Concordia: Bürgermeister Schaden will vor Gericht aussagen

Bürgermeister Heinz Schaden will nach dem Schiffsunglück vor Gericht aussagen.
Bürgermeister Heinz Schaden will nach dem Schiffsunglück vor Gericht aussagen. ©AP, Neumayr
Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (S), der das Schiffsunglück der Costa Concordia in Italien als Passagier hautnah miterlebte, will als Zeuge vor Gericht aussagen. "Ich habe nicht vor, eine Klage aktiv einzubringen. Wenn es aber eine vernünftige Plattform gibt, schließe ich mich an", sagte Schaden am Dienstag.
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Das Angebot des Schiffseigentümers auf 14.000 Euro Entschädigung nehme er deshalb nicht an, weil damit ein Rechtsmittelverzicht verbunden sei, erklärte der Bürgermeister. “Ich möchte für mich die Möglichkeit offen halten, als Zeuge zu sagen, was wirklich passiert ist”, erklärte Schaden. Die für das Unglück Verantwortlichen sollten vor Gericht gestellt werden, damit in Zukunft Unfälle solcherart vermieden werden.

Schaden: “Costa Concordia in voller Fahrt auf Küste zugedreht”

Das Kreuzfahrtschiff ist vor dem Unglück “in voller Fahrt, mit Höchstgeschwindigkeit von 44 km/h, pfeilgerade auf die Küste zugedreht”, schilderte der Bürgermeister. Nachdem es den Felsen gerammt habe, sei es auf das offene Meer abgedreht und dann durch den Wind zur Küste hingetrieben worden.

Schaden will Beitrag zur Aufklärung leisten

Wäre das Schiff im Bereich des offenen Meeres geblieben, hätte das Unglück noch viel größere Ausmaße genommen, meinte Schaden. Er möchte nicht, dass “die schwere Havarie” bagatellisiert werde, deshalb wolle er als Zeuge einen Beitrag zur Aufklärung der Katastrophe leisten, erklärte der Bürgermeister .

Costa Concordia: 17 Tote geborgen

Die Costa Concordia war mit mehr als 4.200 Personen an Bord am 13. Jänner 2012 vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen aufgefahren. An Bord befanden sich auch 77 Österreicher, die das Unglück alle überlebt haben. Bisher wurden 17 Tote geborgen. Gegen den US-Mutterkonzern der italienischen Reederei “Costa Cruises”, die Carnival, sowie gegen die italienischen Tochterfirma “Costa Crociere” wurde am vergangenen Freitag eine erste Sammelklage im Namen aller Besatzungsmitglieder und Passagiere in den USA eingereicht. (APA)

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