Corona-infizierte Urlauber offenbar in Innsbruck abgeflogen

Trotz positivem Test konnten sieben Personen die Heimreise antreten
Trotz positivem Test konnten sieben Personen die Heimreise antreten ©APA/AFP/Symbolbild
In Innsbruck sind offenbar sieben mit Corona infizierte Urlauber - trotz positivem Test und dazugehörigem Absonderungsbescheid - in den Flieger gestiegen und heimgereist. Das Land Tirol bestätigte derartige Vorfälle der APA und damit einen Bericht der Tageszeitung "Heute". Man nehme dies sehr ernst und werde eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft übermitteln, wurde seitens der Behörden betont. Der Flughafen Innsbruck sah die Verantwortung bei den Airlines.

Das Land habe das Gesundheitsministerium "auf diese Umstände umgehend aufmerksam gemacht". "Die sieben Fälle wurden im Rahmen gesundheitsbehördlicher Erhebungen bekannt", hieß es. Die Gesundheitsbehörden der jeweiligen Herkunftsländer seien informiert worden, wurde versichert. Es wurde auf die gesetzlich verpflichtende und auch angeordnete Quarantäne von infizierten Urlaubern verwiesen. Die Einhaltung der Quarantäne werde auch kontrolliert, hieß es weiter. Laut "Heute" wurde das Problem bei einer Videokonferenz des Krisenstabs am Mittwoch angesprochen.

Beim Flughafen Innsbruck habe man bisher noch von keinem solchen Fall erfahren, sagte Patrick Dierich, stellvertretender Direktor des Flughafens, zur APA. Er könne dies aber nicht ausschließen - schließlich gebe es keine Testpflicht bei der Ausreise aus Österreich bzw. um eine Flugreise anzutreten. Die Entscheidung, welche Regeln gelten, obliege nicht dem Flughafen: "Wie man so etwas vermeiden kann, ist die Entscheidung der Airlines", sagte Dierich. Der Flughafen würde die Corona-Tests - sofern diese vorgeschrieben würden - selbstverständlich kontrollieren.

(APA)

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