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Constantia Privatbank wird übernommen

Die Constantia Privatbank wird von fünf österreichischen Banken zu 100 Prozent übernommen: Die UniCredit Bank Austria, die Erste Group, die Raiffeisen Zentralbank, die Österreichischen Volksbanken und die BAWAG-P.S.K. AG übernehmen 100 Prozent der Anteile um 400 Mio. Euro. Weitere 50 Mio. Euro kommen von der Oesterreichischen Nationalbank. Constantia erstes heimisches Opfer | Grüne kritisieren Rettung

Die Republik Österreich haftet im Rahmen des derzeit als Regierungsvorlage vorliegenden und im Parlament zu beschließenden Finanzmarktstabilitätsgesetzes. Damit ist die Constantia Privatbank erste Nutznießerin des noch nicht einmal formal beschlossenen Banken-Pakets.

Die fünf österreichischen Banken übernehmen 100 Prozent der Anteile an der Constantia Privatbank “zu einem symbolischen Betrag” sagte Erste-Group-Sprecher Michael Mauritz. Gleichzeitig schießen die Banken sofort 400 Mio. Euro an Liquidität ein, für die der Staat haftet. Die Oesterreichische Nationalbank zahlt weitere 50 Mio. Euro.

Die Constantia Privatbank verwaltet derzeit mit 260 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von rund 1,2 Mrd. Euro ein Kundenvermögen von rund 10 Mrd. Euro. Weiters fungiert sie für mehr als 250 Investmentfonds als Depotbank. Die Bank verfügt über anrechenbare Eigenmittel von rund 172 Mio. Euro und ein Kernkapital von rund 104 Mio. Euro.

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde und die OeNB hätten am Donnerstagabend den Finanzminister und Spitzenvertreter der österreichischen Kreditwirtschaft über einen “drohenden Liquiditätsengpass” der Constantia Privatbank informiert, teilte das Finanzministerium mit.

Im Sinne des von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmenpaketes zur Stabilisierung des Finanzmarktes seien führende österreichische Banken übereingekommen, das Institut “zum Schutz der Sparer und Anleger zu übernehmen” und mit entsprechender Liquidität auszustatten.

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