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Concerto Stella Matutina präsentiert Programm für die Saison 2013

Das Barockorchester Concerto Stella Matutina vermittelt dem Publikum immer wieder die Lust am Neuen in der Alten Musik.
Das Barockorchester Concerto Stella Matutina vermittelt dem Publikum immer wieder die Lust am Neuen in der Alten Musik. ©Julia Sjöberg
Götzis, 14. Dezember 2012 – Ein spannendes Programm hat das Concerto Stella Matutina im sechsten Abo-Jahr zu bieten: Zum Auftakt im März wird der Geiger Hiro Kurosaki, einer der größten Persönlichkeiten der Alten Musik, zu erleben sein.

Barockfreunde können sich auf einen Abonnementzyklus mit vier Konzerten freuen. Alle Abonnementkonzerte finden in der Kulturbühne AMBACH in Götzis statt.

„Obwohl wir auch bereits bekannte Künstler wiedertreffen, wird sich 2013 alles andere als Routine einstellen“, verspricht Bernhard Lampert, Initiator und Manager des Concerto Stella Matutina. Viel Unbekanntes und Neues wird in der nächsten Saison zu hören sein. Das Abonnementprogramm 2013 bietet Konzerte, die zur aktiven Auseinandersetzung mit Alter Musik einladen.

Programmhighlights
Zum Auftakt am 15. März übernimmt der Geiger Hiro Kurosaki die musikalische Leitung. Er zählt zu den größten Persönlichkeiten der Alten Musik. Zu hören sind Werke, die in der spannenden Übergangszeit zwischen Barock und Klassik entstanden sind, und deshalb schwer einem der beiden Musikstile zuzuordnen sind.

Beim zweiten Abokonzert kann man unter dem Motto „Josephs neuer Kaiserthron“ den heute eher unbekannten Komponisten Philipp Heinrich Erlebach neu entdecken. Alfredo Bernardini wird das Konzert leiten. „Er ist ein Ausnahmemusiker, nicht umsonst gehört er zu den besten Barockoboisten überhaupt“, weiß Bernhard Lampert. Gemeinsam mit Bernardini und einem hervorragenden jungen Solistenquartett werden die fast vergessenen Werke aufgeführt.

Ein weiteres Highlight der nächsten Saison ist die neuerliche Zusammenarbeit mit Kai Köpp und der Musikhochschule Bern. Das dritte Abokonzert wird deshalb zu einem der größten Projekte der Ensemblegeschichte. Mit Beethoven und Weber wagen sie sich erstmals weit an die Grenzen des üblichen Repertoires in Richtung Romantik. Solofagottist Lyndon Watts präsentiert dabei den historischen Nachbau eines französischen Fagotts, das im Zuge eines Berner Forschungsprojektes entstand.

Hochbarocke Musik von österreichischen Fürstenhöfen beschließt dann im Dezember die vierteilige Abonnementreihe. „In dulci jubilo“ oder auf Deutsch „In süßer Freude“ soll – auch mit unbekannten Werken – auf die Vorweihnachtszeit einstimmen.

Über die Landesgrenzen
„Durch unsere speziellen Programme können wir uns auch immer mehr bei großen Festivals etablieren“, freut sich Bernhard Lampert. Von Jahr zu Jahr weitet sich der Aktionsradius und Engagements bei namhaften Festivals außerhalb der Landesgrenzen werden immer häufiger. So spielt das Ensemble im nächsten Jahr bei den „Internationalen Barocktagen in Melk“ mit der Sopranistin Francesca Lombardi. Aber auch beim „Musiksommer Brunnenthal“ wird das Orchester das Programm „Trombett- undt musikalischer Taffeldienst“ präsentieren. Vor wenigen Wochen erschien auch die Debüt-CD zu diesem Programm. Im August 2013 wird Concerto Stella Matutina dann beim „Sommerfestival Brixen“ zwei Konzerte sowie beim „Rheingau Festival“ spielen.
Weiters ist das Orchester für Alte Musik im März wieder in Regensburg engagiert, um die Johannespassion von Johann Sebastian Bach aufzuführen. Im November gastieren sie in Zürich.

Über Concerto Stella Matutina
Das Concerto Stella Matutina wurde 2005 gegründet und ist somit das erste Orchester für Alte Musik in Vorarlberg. Seit 2008 gibt es einen eigenen Abonnementzyklus. Unter dem Motto „Musik im Sinne der Komponisten interpretieren“ werden die Aufführungen mit historischen Instrumenten gespielt. Bei den Blasinstrumenten gibt es kaum noch spielbare Instrumente aus dieser Zeit. Deshalb wird auch auf nachgebaute Instrumente zurückgegriffen.

Im Orchester musizieren Spezialisten ihres Faches, die sich auch in die Programmgestaltung miteinbringen. Viele Konzertbesucher schätzen an den Abonnementkonzerten die gute Mischung aus Musik und Informationen. Hinter den einzelnen Programmkonzepten stehen oft auch große Themen der Musikgeschichte.

Das Orchester besteht aus professionellen Musikern, die größtenteils aus Vorarlberg stammen. Ihre Spielfreude und die Spezialisierung für die historische Aufführungspraxis mit Originalinstrumenten hat sie zu geschätzten Partner bei vielen großen Barockensembles in Europa werden lassen, wie beispielsweise dem Concertus Musicus Wien, dem Amsterdam Barockorchester, der Wiener Akademie oder dem English Concert. Konzertmeisterin und musikalische Leiterin ist Silvia Schweinberger.

Nähere Informationen: www.stellamatutina.at

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