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Command and Conquer Kane´s Rache

Totgeglaubte leben ewig: Kane ist zurück!
Totgeglaubte leben ewig: Kane ist zurück! ©Waibel
Nachdem die C&C Reihe in ihren ersten Jahren eine Riesenfangemeinde um sich scharte, ließ die Marke mit der Zeit nach, Tiberium Wars konnte da letztes Jahr einiges gut machen.  

Nun schickt EA ein Addon für die Fans des charismatischen Glatzkopfs Kane an der Spitze seiner NOD ins Rennen. Auf Seiten des vermeintlich Bösen gilt es, 13 abwechslungsreiche Missionen auf Seiten der Bruderschaft zu absolvieren. Dabei gilt es, den Aufstieg des nach dem zweiten Tiberiumkrieg schon totgeglaubten Kane zu erleben, und die in kleine Splittergruppen zerfallene Bruderschaft wieder zu neuer Stärke zu einen. Die Geschichte wird dabei in gewohnt sehenswerten Realfilmsequenzen näher gebracht, insgesamt 30 Minuten reines Filmmaterial befindet sich auf der Spiel-DVD.

Beim Spielablauf gewohntes: Zwischen reinen Kampfmissionen errichtet der Spieler in typischer C&C-Manier große Stützpunkte, sammelt das heißbegehrte Tiberium und rekrutiert verschiedenste Einheiten, um in den Massenschlachten eine Chance zu haben. Die Missionsziele sind abwechslungsreich, zahlreiche geskriptete Ereignisse lassen einen kaum verschnaufen. Wieder mit dabei: Strunzdumme Tiberiumsammler und auch die Feind KI leidet zuweilen an Alzheimer. Tiberium Wars-Zocker freuen sich über gängige Gamemechaniken, aufgepeppt durch insgesamt 30 neue Einheiten, aufgeteilt auf die drei Fraktionen NOD, GDI und Scrin. Bewährte Einheiten wurden modifiziert. Dabei wurde ein altes beliebtes Stilelement wieder ausgegraben: Die Unterfraktionen, ähnlich dem Generäle-System aus dem gleichnamigen C&C Titel. So entscheidet man sich auf Wunsch für eine von sechs Gruppierungen. Mit dabei ist etwa die Schwarze Hand, die hauptsächlich auf Fußsoldaten setzt. Auf Seiten der GDI darf der Gamer in der Rolle der Steel Talons diverse Mechpanzer einsetzen, die Gruppe Zocom versteht sich auf den Luftkampf und bietet einen mit Schallgranaten bewaffneten Orca-Kampfhubschrauber. So wissen besonders die Redeemer, große Kampfroboter, für die eine eigene Fabrik errichtet wird, zu überzeugen. Specter-Tarnkappenpanzer können in der alten Maschinenhalle gebaut werden, – sie sind mit einer starken Artilleriewaffe bestückt und können Bereiche für ein Bombardement markieren. Auf Seiten der GDI kehren mit den Mechpanzern der Steel Talons einige Einheiten zurück, die optisch stark an Truppen aus Tiberian Sun erinnern, vor allem der Behemoth mit seinem Drillingsgeschoss. Ein superbes mobiles Flakgeschütz ist die Schleuder, das Flugzeuge massenweise vom Himmel holt, gegen allzu viel Dummheit hilft dem schweren Sammler nun ein verbessertes Geschütz und die Möglichkeit, per Lufpost abgeholt werden zu können. Insgesamt erhalten viele Einheiten bei Möglichkeit auch wertvolle Upgrades, die zuvor erforscht werden wollen. So gibt es den Railgunbeschleuniger, der die Feuerrate aller mit Railguns bestückten Panzer erhöht, sie dafür aber auch beschädigt. Gebäude können mit Laserzäunen vor der feindlichen Übernahme durch Ingenieure geschützt werden. Neue Gebäude sucht man aber mit der Lupe.

Den Löwenanteil der neuen Einheiten und Upgrades findet man leider nur im Multiplayermodus, Den Soloport werden geübte Spieler nach zirka 10 Stunden durch haben werden. Das ist auch der einzige wirkliche Kritikpunkt am Tiberian Wars Addon, das ansonsten die Tradition des Hauptspiels fortsetzt und durch stimmiges Setting zu überzeugen weiß. So fehlen Kampagnen für die GDI oder Scrin völlig, unter Umständen eine Sache, die noch in einem zusätzlichen Addon nachgereicht wird. Dagegen weiß der neue Spielmodus Globale Eroberung nicht zu überzeugen, hier wäre eher Platz für eine zweite Kampagne auf dem Silberling sinnvoller genutzt worden. Hingegen der Multiplayermodus rockt wie immer, aufgepeppt durch zusätzliche Maps.

 

Fazit:

Zu den Kritikpunkten: Eine zu kurze Kampagne, noch dazu von nur einer Fraktion. Ein halbgarer Modus namens Globale Eroberung, – mit Rundenstrategie können RTSler eben nicht viel anfangen. Und ich bin auch nicht der Ansicht, dass es EA gelingt, durch diesen Modus Rundenstrategen langfristig als neuen Kundenkreis zu erschließen. Wie so oft gilt auch hier: Schuster bleib bei deinen Leisten. Das Fehlen einer GDI- oder Scrin Kampagne lässt insbesondere im Hinblick auf die zahlreichen neuen Einheiten auf jeder Seite auf zusätzliche noch kommende Addons schließen. In der Sammlung eines echten Command and Conquer Fans sollte das Addon aber nicht fehlen, und Multiplayer-Gamer auf jeden Fall auf ihre Rechnung. Bewährte Qualität aus dem Hause Electronic Arts und Rückkehr zu den Wurzeln!

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