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Cliniclowns: Lachen macht gesund

Dornbirn - Seit vielen Jahren sorgen die Cliniclowns in Vorarlberg für glänzende Augen und lachende Gesichter bei Jung und Alt.
Bilder: Cliniclowns in Aktion
VOL Live als Cliniclown-Geleit
Cliniclowns spielen das Lied "Heidi"

VOL Live durfte das Clownduo Dr. Bella Zopf und die professionelle Doktorin Paula Plüsch bei ihrer Visite auf der Kinderstation des LKH Dornbirn begleiten und fragte nach, wie man Cliniclown wird.

Cliniclowns: Seifenblasen,  Zaubertricks und jede Menge Spaß

Wenn die Cliniclowns (nicht zu verwechseln mit den Roten Nasen, die in Vorarlberg nicht aktiv sind) auf Visite sind, werden Krankenzimmer zur Manege. Ganz nach dem Motto “Lachen ist die beste Medizin” besuchen sie viermal wöchentlich die Vorarlberger Krankenhäuser in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz und sorgen den ganzen Nachmittag für Unterhaltung.

Cliniclown: “Kein Beruf, sondern eine Berufung”

Sabine Pointner alias Prof.Dr. Paula Plüsch ist seit 13 Jahren als Cliniclown tätig und mit Herz und Seele dabei. Wenn sie aus Luftballonschlangen Tierfiguren knotet und rote Clownsnasen hinter Kinderohren hervorzaubert, ist der Krankenhausaufenthalt für einige Minuten vergessen. Cliniclown zu sein ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Kaum in die Clownsrolle geschlüpft, ist die Sozialarbeiterin ein anderer Mensch und sorgt mit viel Humor für gute Laune bei Patienten und Besuchern.

Ihre Partnerin, die Kindergartenpädagogin Alexandra Gächter, als Cliniclown unter dem Namen Dr. Bella Zopf kam über ihre Leidenschaft zum Theater zu den Cliniclowns. Nach einer einschlägigen Ausbildung leitet sie nunmehr seit 10 Jahren Cliniclownvisiten und pendelt so oft, wie möglich von Krankenhaus zu Krankenhaus.

16 Cliniclowns in Vorarlberg

Die Arbeit mit kranken Menschen, insbesondere Kindern, erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl. “Die Aufgabe der Cliniclowns ist es, sehr sensibel zu sein. Man geht in das Krankenzimmer und spürt erst einmal, welche Stimmung im Zimmer herrscht”, erklärt Gächter im VOL Live-Interview. Dabei kann es vorkommen, dass es den Eltern emotional oft schlechter geht, als ihren Kindern “Dann bespielen wir eben die Eltern”, so Gächter weiter.

In Vorarlberg gibt es 16 Cliniclowns, darunter befinden sich jedoch nur fünf Männer. “Wie in vielen sozialen Jobs sind auch die Cliniclowns in Vorarlberg überwiegend Frauen”, gibt Sabine Pointner Einblicke in die sturkturellen Hintergründe und wünscht sich mehr männliche Interessenten: “Dabei entsteht einfach eine andere Art des Spiels in den Krankenhäusern.”

Die Cliniclowns verstehen sich selbst als Fachärzte für Lachtherapien und als “Geschenk” an die Kinder. Den jeweiligen Krankenhäuser enstehen durch die Clownvisiten keinerlei Kosten. Das Projekt wird finanziert durch Spenden, Sponsoring und Subventionen. Wer die Cliniclowns unterstützen möchte, kann sich auf der Website http://www.cliniclowns-vorarlberg.at/ oder direkt im Cliniclown-Büro in Dornbirn über das Projekt informieren.

VOL Live als Cliniclown-Geleit:

Cliniclowns spielen das Lied “Heidi”:

(VOL Live)

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