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Claudia Plakolm fordert Dick-Pic-Paragraphen

Claudia Plakolm fordert einen Dick-Pic-Paragraphen.
Claudia Plakolm fordert einen Dick-Pic-Paragraphen. ©APA; ungefragt.at; Canva Pro
Bisher ist das Versenden von Dickpics nicht strafbar. Staatssekretärin Claudia Plakolm will das jetzt ändern - sie fordert einen Dick-Pic-Paragraph und Haft von bis zu einem Jahr.

Zu einer besorgniserregenden Entwicklung führt die vermeintliche Anonymität im Internet. Viele Frauen bekommen ungefragt sogenannte Dickpics - diese sind bisher nicht strafbar. Das soll sich jetzt aber ändern.

In Österreich ist derzeit lediglich das Weiterleiten von Dick Pics an Dritte und die Veröffentlichung strafbar, nicht aber das ungefragte Versenden an sich. Betroffene haben bisher nur die Möglichkeit auf zivilrechtliche Schritte: Sie können Täter vor Gericht in zeitaufwendigen und kostspieligen Verfahren zB auf Unterlassung klagen.

Staatssekretärin Claudia Plakolm fordert anlässlich des internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen die Einführung eines Dickpic-Paragraphen.

"Mit dem Hinzufügen eines eigenen Absatzes im
§218 StGB kann man das ungefragte Versenden von Dick Pics auch strafrechtlich zu dem machen, was es eigentlich ist: Sexuelle Belästigung", ist auf www.ungefragt.at zu lesen, als Impressum dieser Seite ist das Bundeskanzleramt selbst angeführt.

89 Prozent bekommen die Bilder ungefragt zugesendet

  • 46 Prozent aller Frauen zwischen 18 und 36 Jahren haben mindestens ein Dickpic bekommen.
  • 89 Prozent von ihnen wurden die Bilder ungefragt zugesendet.
Mit diesem Bild soll auf die Problematik hingewiesen werden. ©ungefragt.at

(VOL.AT)

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