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Citytunnel Ende September zu

Schwarzach - Wie die "VN" exklusiv berichteten, wird der Citytunnel in Bregenz saniert - und für die Dauer der Arbeiten gesperrt. Ausschreibung der Asfinag [111KB]

Die Asfinag will diese Woche noch das Projekt mit allen geplanten Maßnahmen präsentieren, erste Details sickerten gestern allerdings bereits durch: Demnach sollen die Arbeiten am 24. September beginnen und voraussichtlich acht Wochen andauern.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Arbeiten in diesen zwei Monaten beendet sein werden“, sagt ÖVP-Verkehrssprecher Werner Reichart auf „VN“-Anfrage. Damit scheinen die Verhandlungen der Stadt Bregenz und des Landes gefruchtet zu haben – ursprünglich hatte die Asfinag den Bregenzer Stadttunnel ja bis zu elf, zwölf Wochen total dicht machen wollen.

Notwendige Arbeiten

In diesen zwei Monaten soll der Citytunnel, durch den im Durchschnitt 15.000 Fahrzeuge täglich rollen, mit einem Aufwand von drei Millionen Euro generalsaniert werden. Notwendig sind Arbeiten an den Sicherheits-Einrichtungen, an der Lüftung und an der Beleuchtung. Andernfalls könne die Asfinag, wie es hieß, „die Sicherheit im 24 Jahre alten und 1,3 Kilometer langen Citytunnel nicht länger gewährleisten“.

Der Ausweichverkehr wird allerdings immens sein: Droht nun das Verkehrschaos in Bregenz? Geplant sind laut Reichart großflächige Beschilderungen auf der Rheintalautobahn ab Hohenems: „Dort wird auf die Abfahrtsmöglichkeiten in Lauterach und Bregenz-Weidach hingewiesen.“ Zugleich müsse man aber alles unternehmen, die Fahrzeuge auf der Autobahn zu halten: „Es sollen wirklich nur jene abfahren, die nach Bregenz müssen.“ Der ÖVP-Politiker fordert angesichts des Ausweichverkehrs auch strenge Kontrollen der Exekutive: „Ich selbst habe beobachtet, dass immer mehr Lastwagen trotz Tonnagebeschränkung durch Bregenz rollen – das ist zu unterbinden.“ Insgesamt aber werde die Citytunnel-Sperre „sicher zur Belastungsprobe für Bregenz“, sagt Reichart. Intensiv müsse daher für einen Umstieg geworben werden: „Die Gymnaestrada hat gezeigt, was alles bei Bus und Bahn möglich ist.“

Bus und Bahn forcieren

Apropos: Wie die Klubobleute der Landtagsparteien vor Kurzem bekannt gaben, werden für die Dauer der Citytunnelsperre gezielte Maßnahmen im ÖPNV-Bereich gesetzt. So soll ein Zwei-Monatsticket des Verkehrsverbundes während der acht Wochen dauernden Citytunnel-Sperre beispielsweise nur die Hälfte kosten. „Es wird auch Taktverdichtungen, zusätzliches Wagenmaterial und massive Informationen brauchen“, sagte Grünen-Chef Johannes Rauch gestern. Sein Appell: „Man soll das notwendige Übel der Citytunnel-Sanierung nicht als Belastung begreifen, sondern als Chance auf einen Umstieg.“

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