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Christlich-muslimischer Dialog in Vorarlberg

©VMH/Andreas Uher
Die christlich-muslimischen Beziehungen - vor allem in Vorarlberg - standen im Mittelpunkt eines Gespräches zwischen dem Feldkircher Bischof Elmar Fischer und Abdi Tasdögen, dem Vorsitzenden der Islamischen Glaubensgemeinschaft für Tirol und Vorarlberg.

Die Unterredung sei, wie Bischof Elmar Fischer betonte, “von einer guten Atmosphäre” bestimmt gewesen. Man sei übereingekommen, selbstverständlich weiterhin im Kontakt zu bleiben.

Fischer und Tasdögen erörterten die jüngsten öffentlichen Diskussionen in Vorarlberg, deren Anlass Äußerungen des Vorarlberger Diözesanbischofs zum Bau von Minaretten und zur Integrationswilligkeit der Muslime waren. Die beiden Gesprächspartner stimmten überein, dass die Belebung des Dialogs “an der Basis” letztlich von entscheidender Bedeutung ist. “Dass der Dialog funktionieren kann, hat der Gesprächsvorgang um den islamischen Friedhof gezeigt”, betonte Bischof Fischer.

Der für Herbst 2008 geplanten Errichtung einer muslimischen Begräbnisstätte in Voprarlberg war ein breiter Diskussionsprozess unter Einbindung der Landes- und Regionalpolitik, muslimischer Interessenvertretungen und auch der katholischen Kirche (in Person der Islambeauftragten der Diözese Feldkirch, Elisabeth Dörler) vorausgegangen. Eine interreligiöse Arbeitsgruppe erarbeitete ein Empfehlungspapier, als Standort für die Errichtung eines ersten muslimischen Friedhofs wurde die Gemeinde Altach gewählt, die ein Grundstück zur Verfügung stellte.

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